Am vierten Tag des US-israelischen Kriegs gegen Iran kündigen die Revolutionsgarden massive Vergeltung an. Die "Tore zur Hölle" würden sich für USA und Israel weiter öffnen, so ein Sprecher. Auch Europa wurde von Teheran vor einem Kriegseintritt gewarnt.
Der US-israelische Krieg gegen den Iran dauert nun schon vier Tage an. US-Präsident Trump hat in den vergangenen Tagen mehrmals wiederholt, dass der Krieg vier bis fünf Wochen andauern könnte.
Genau wie der amerikanische Verteidigungsminister, Pete Hegseth, wiederholte er jedoch, dass Washington nicht dieselben Fehler begehen würde, wie im Krieg gegen den Irak. US-Außenminister Marco Rubio erklärte zudem am Montag, dass "die härtesten Schläge noch kommen" würden.
Israel hat unterdessen nach eigenen Angaben neue Angriffe auf einen "Führungskomplex" in Teheran geflogen, darunter auch auf das Präsidentenbüro. Laut dem Roten Halbmond ist die Zahl der Todesopfer im Iran seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf 787 gestiegen. Euronews konnte die Zahl nicht unabhängig verifizieren.
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Live beendet
Analyse zu Merz’ zweitem Treffen mit Trump
Kanzler Friedrich Merz traf US-Präsident Donald Trump zum dritten Mal in Washington – als erster ausländischer Staatschef seit Beginn des US-israelischen Angriffs auf den Iran. Ursprünglich sollten der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und Zölle im Mittelpunkt stehen, doch der Iran-Krieg dominierte das Treffen, schreibt meine Kollegin Zara Riffler.
Merz sicherte den USA politische Unterstützung zu, drängte aber auf ein baldiges Ende des Krieges und betonte die Bedeutung einer Strategie für die Zeit danach. Eine militärische Beteiligung Deutschlands schloss er aus.
Merz bei Trump: “Stehen auf derselben Seite gegen Iran-Regime”
Zum dritten Mal besuchte Kanzler Friedrich Merz (CDU) den US-Präsidenten Donald Trump. Für den deutschen Regierungschef gibt es viel Lob. Merz spricht den USA…
Bislang sechs getötet US-Soldaten im Krieg gegen den Iran: was wissen wir?
Im US-israelischen Krieg gegen den Iran sind bislang sechs US-Militärangehörige getötet worden. Berichten zufolge sollen sie bei einem Einschlag in ein taktisches Operationszentrum im Hafen von Shuaiba getötet worden sein. Weitere mindestens 18 Soldaten wurden schwer verletzt, wie das US-Zentralkommando bestätigte.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, eine leistungsstarke iranische Waffe habe trotz Luftabwehrsystemen und Befestigungen ihr Ziel getroffen. Mehrere US-Militärvertreter äußerten gegenüber CBS News jedoch Zweifel an dieser Darstellung. Bei dem getroffenen Gebäude habe es sich um einen provisorisch eingerichteten Bürocontainer gehandelt – im Grunde einen dreiteiligen Trailer, der lediglich durch sogenannte verstärkte Betonbarrieren geschützt gewesen sei. Diese böten Schutz gegen Explosionen und Splitter, jedoch nicht gegen einen direkten Treffer von oben.

Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht während einer Pressekonferenz im Pentagon am Montag, dem 2. März 2026, in Washington. (AP Photo/Mark Schiefelbein)
Nach vorläufigen Einschätzungen wurde das Zentrum von einer Kamikaze-Drohne getroffen. Der Einschlag habe das Gebäude zentral von oben getroffen und einen Brand ausgelöst, der die Bergung der Opfer erschwerte.
Laut CBS News gab es intern Bedenken, ob der Standort überhaupt hätte genutzt werden sollen, da dort viele Soldaten auf engem Raum untergebracht waren und die Verteidigungsmöglichkeiten begrenzt gewesen seien. Zwei Quellen sagten dem Sender, es habe praktisch keine wirksame Drohnenabwehr vor Ort gegeben; angeforderte zusätzliche Schutzsysteme seien nicht bereitgestellt worden.
Israels Armeechef: Angriffe auf Hisbollah gehen weiter bis zur Entwaffnung
Israels Generalstabschef hat angekündigt, die Angriffe auf die Hisbollah fortzusetzen, bis die vom Iran unterstützte libanesische Miliz vollständig entwaffnet ist. "Wir sind entschlossen, die Bedrohung durch die Hisbollah zu beseitigen und werden nicht aufhören, bis diese Organisation entwaffnet ist", so Generalleutnant Eyal Zamir laut einer Mitteilung des Militärs.
Die jüngste Eskalation begann in den frühen Morgenstunden des Montags. Die Hisbollah feuerte Raketen auf Israel ab – nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Tötung des iranischen Revolutionsführers Ali Chamenei bei US-israelischen Angriffen am Samstag.
Zamir hat heute zudem ein Luftabwehrbataillon besucht und die Widerstandskraft der israelischen Bevölkerung als entscheidenden Faktor im anhaltenden Konflikt mit dem Iran hervorgehoben. Die zivile Heimatfront sei "sehr stark" und gebe den Streitkräften Rückhalt und Ausdauer, wie die Times of Israel berichtet.
Er erklärte vor Soldaten des 947. Luftabwehrbataillons, die israelische Bevölkerung stehe hinter dem Einsatz und gebe den Streitkräften Rückhalt. Die Armee operiere derzeit an zwei Fronten – im Iran sowie gegen die Hisbollah im Libanon. Beide seien Teil einer vom Iran geführten Allianz.
Israels Luftwaffe greife unterdessen Ziele in und um Teheran an und nehme insbesondere Raketenstellungen ins Visier, um die Bedrohung für das eigene Land zu verringern. Der Hisbollah warf Zamir vor, mit ihrem Eintritt in den Konflikt einen schweren Fehler begangen zu haben. Die Angriffe würden so lange fortgesetzt, bis die Miliz entwaffnet sei, verkündete er.

Rauch steigt nach israelischen Luftangriffen in Dahiyeh, einem südlichen Vorort von Beirut, Libanon, am Dienstag, 3. März 2026, auf. (AP Photo/Hussein Malla)
Ehemaliger israelischer Verteidigungsminister: militärische Schlagkraft Teherans zu "neutralisieren" für die Sicherheit Israels und der Region "absolut zentral"
Im Gespräch mit CNN betonte der frühere israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant, wie wichtig es aus seiner Sicht sei, die iranischen Militär- und Kommando-Strukturen nachhaltig zu schwächen. Nur so könne verhindert werden, dass der Iran in den kommenden Jahren — oder gar über Generationen hinweg — eine nukleare Bedrohung entwickle und sein Arsenal weiter ausbaut. Diese Entschlossenheit, die militärische Schlagkraft Teherans zu "neutralisieren", sei für die Sicherheit Israels und der Region absolut zentral.
Im Interview sagte der frühere israelische Verteidigungsminister, man sichere "die Zukunft der Nachbarschaft", ohne dabei auf einen Einsatz von Bodentruppen der USA oder Israels zu setzen – diese seien seiner Ansicht nach weder effizient noch nötig für das, was erreicht werden müsse.
Gleichzeitig wiederholte er die Hoffnung, dass die Menschen im Iran selbst den Wandel herbeiführen und ihr Land politisch verändern, eine Position, die auch US-Präsident Trump vertreten habe.
Gallant war von Dezember 2022 bis November 2024 israelischer Verteidigungsminister. Im November 2024 stellte der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen Gallant aus. Ihm werden im Zusammenhang mit der israelischen Kriegsführung im Gazastreifen Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.

Gallant während einer Zeremonie zum Jahrestag des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober, 27. Oktober 2024. (Gil Cohen-Magen/Pool Photo via AP)
Iranischer Angriff imminent? Trump hat nicht nur Rubio widersprochen
US-Präsident Trump sagte, er habe befürchtet, dass der Iran geplant habe, zuerst anzugreifen. Damit widerspricht er nicht nur seinem Außenminister Marco Rubio, der am Montag sagte, dass die USA gewusst hätten, dass der Iran auf einen israelischen Angriff automatisch reagieren würde – auch gegen amerikanische Streitkräfte, sondern auch Vertretern der Trump-Regierung.
Diese haben Berichten zufolge in nicht-öffentlichen Briefings gegenüber Kongressmitarbeitern eingeräumt, dass es keine Geheimdienstinformationen gegeben habe, wonach Iran einen Erstangriff auf US-Streitkräfte geplant habe.
Zudem bestritt Trump im Oval Office mit Merz, dass die USA auf Druck Israels in den Krieg mit dem Iran eingetreten seien, die Entscheidung sei aus eigenen sicherheitspolitischen Erwägungen getroffen worden. Wenn überhaupt, habe eher er selbst Israel gedrängt, so Trump

AP Photo/Mark Schiefelbein
Merz: Fokus auf den "Tag danach"
Mit Blick auf den Iran warnte Friedrich Merz davor, nur auf militärische Schlagkraft zu setzen. Er forderte, bereits jetzt über den "Tag danach" nachzudenken: Es gehe darum, gemeinsam mit Verbündeten eine Perspektive für die Zeit nach dem möglichen Ende des iranischen Regimes zu entwickeln und eine langfristige Stabilitätsstrategie für den Nahen Osten zu entwerfen – ein Thema, das für die Sicherheit Europas und Israels von großer Bedeutung sei.
Trump wurde auch über den russischen Angriffskrieg angesprochen. Auch der Krieg zwischen Russland und der Ukraine stehe weiterhin weit oben auf Trumps Prioritätenliste. Trump verwies erneut auf die Konflikte, die er nach eigenen Angaben bereits beendet habe, räumte jedoch ein, dass er das Ende dieses Krieges für einfacher gehalten habe.
Er unterstrich den tief verwurzelten Hass zwischen beiden Nationen und sagte, er mache "mal die eine, mal die andere Seite" verantwortlich. Zugleich sprach er von den hohen Opferzahlen in diesem "unsinnigen Krieg" und betonte, er würde ihn "sehr gern beendet sehen".
Man könne nur sein Bestes tun, sagte Trump weiter – "zum Tango gehören zwei". Zudem wiederholte er seine Einschätzung, der Krieg wäre nicht ausgebrochen, wenn er 2020 im Amt geblieben wäre.
Zurückkommend auf den Iran erklärte Trump, ohne das aktuelle Vorgehen der USA drohe ein nuklearer Konflikt. Die Führung in Teheran bezeichnete er als "krank", "wütend" und "unberechenbar".
Trump will Handelsbeziehungen mit Spanien beenden
Trump zeigte sich unzufrieden mit der Haltung Spaniens und kündigte an, die Handelsbeziehungen zu dem Land beenden zu wollen.
Trump kritisierte neben Spanien auch Großbritannien scharf und warf beiden Ländern mangelnde Kooperationsbereitschaft vor. Besonders überrascht zeigte er sich über London. Mit Blick auf die britische Regierung sagte er, dies sei "nicht mehr das Zeitalter Churchills" – eine Anspielung auf den früheren Premierminister Winston Churchill.
In diesem Zusammenhang griff Trump auch das Abkommen über die Chagos-Inseln auf, das die künftige Pachtregelung des britischen Militärstützpunkts im Indischen Ozean betrifft. Die Vereinbarung bezeichnete er abfällig als "dumm".
Live: Merz und Trump im Oval Office im Weißen Haus
Trump: Iran wollte zuerst angreifen, nicht Israel
US-Präsident Donald Trump erklärte am Dienstag, Iran habe einen Angriff geplant, bevor er selbst gehandelt habe.
Damit relativierte er die Aussage seines Chefdiplomaten Marco Rubio, wonach Israel den Krieg ausgelöst habe.
"Ich glaube, sie wollten zuerst angreifen, und das wollte ich nicht zulassen. Wenn überhaupt, habe ich Israels Hand vielleicht erzwungen", sagte Trump vor Reportern bei einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Weißen Haus.
Trump sagte zudem, ein Worst-Case-Szenario wäre es, wenn Iran einen neuen Führer wie den verstorbenen Ajatollah Ali Khamenei bekäme. "Ich denke, das schlimmste Szenario wäre, dass wir das tun und dann jemand die Führung übernimmt, der genauso schlimm ist wie die vorherige Person, richtig?" sagte er.
Briten schicken Kriegsschiff nach Zypern
Nach Angaben des britischen Premierminister Keir Starmer entsendet Großbritannien nun auch ein Kriegsschiff nach Zypern. Dort war am Montag eine britische Luftwaffenbasis von einer iranischen Drohne getroffen worden.
Angriffe in Zypern stoppen Europaabgeordneten-Konferenz in Nikosia
Die Interparlamentarische Konferenz zur Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sowie zur Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die vom 3. bis 5. März in Nikosia stattfinden sollte, ist nach jüngsten Drohnenangriffen auf Zypern abgesagt worden.
Ziel der Angriffe war ein britischer RAF-Militärstützpunkt auf der Mittelmeerinsel.
An der Veranstaltung sollten Diplomaten, EU-Vertreter sowie führende Mitglieder des zyprischen und des Europäischen Parlaments teilnehmen, darunter David McAllister, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, und Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung.
Auch Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, sollte dort am Donnerstag sprechen.
Nach Angaben aus Parlamentskreisen wird die Konferenz nicht stattfinden. Europaabgeordnete, die sich bereits in Zypern aufhalten, treffen am Dienstag zu einem informellen Austausch mit ihren zyprischen Kollegen zusammen und kehren am Mittwoch nach Brüssel zurück.

Medien: Israel greift Gremium zur Wahl des neuen iranischen Obersten Führers an
Israel hat laut einem israelischen Informanten einen Gebäudekomplex in der heiligen Stadt Ghom angegriffen, der der sogenannten Expertenversammlung gehört – jenem Gremium, das für die Wahl des nächsten iranischen Obersten Führers zuständig ist.
Ziel des Angriffs soll laut CNN der Sitz der 88-köpfigen Versammlung hochrangiger Geistlicher gewesen sein, während diese über die Nachfolge des am Samstag getöteten Ajatollah Ali Chamenei beraten wollte.
Nach Angaben iranischer Medien sei das Gebäude jedoch vor dem Einschlag geräumt worden. Aufnahmen aus der Umgebung zeigen demnach massive Zerstörungen und dichte Rauchwolken über dem Areal. Bereits am Montagabend war laut iranischen Staatsmedien auch der Sitz der Expertenversammlung in der Hauptstadt Teheran Ziel von US-israelischen Angriffen geworden.

Eine Rauchwolke steigt nach einem US-amerikanisch-israelischen Militärschlag in Teheran, Iran, am 3. März 2026, auf. (AP Photo/Vahid Salemi)
Krieg im Nahen Osten: „Mindestens 30 000 Deutsche sind aktuell in der Region. Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Bundesregierung Unterstützung für die Rückkehrer angekündigt hat. Wir werden auf unsere koalitionäre Initiative hin morgen in den zuständigen Ausschüssen über die… pic.twitter.com/9ToZWad8SD
— CDU·CSU (@cducsubt) March 3, 2026
Evakuierungen für "besonders gefährdete" Deutsche läuft an
Für besonders gefährdete Deutsche in der Golfregion läuft nun die Evakuierung an. Außenminister Johann Wadephul (CDU) kündigte an, dass am Mittwoch erste Rückholflüge aus Maskat im Oman starten sollen. Das bestätigte der Minister dem Nachrichtensender Welt TV und erklärte, dass für morgen ein erster Flug nach Maskat im Oman geplant ist.
"Dort wollen wir besonders schutzbedürftige Menschen aufnehmen – also ältere und kranke Personen, Schwangere, Kinder und andere, die wir als vulnerabel einstufen. Vor Ort müssen wir prüfen, wen wir konkret mitnehmen können, um sie sicher nach Deutschland zurückzubringen", erklärte Wadephul. In den nächsten Tagen sind weitere Flüge vorgesehen. Nach Angaben des Ministers steht das Auswärtige Amt dazu im Austausch mit Lufthansa und Condor.
Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind allein rund 30.000 Kunden deutscher Veranstalter betroffen. Die Sicherheitslage in der gesamten Region sei aktuell äußerst volatil.
Lufträume mussten zeitweise gesperrt werden und sind noch nicht an allen Orten wieder freigegeben. Gäste, die aufgrund der Luftraumsperrung vor Ort nicht nach Hause fliegen können oder auf einen Weiterflug warten, würden von ihrem Reiseveranstalter betreut und notfalls sicher untergebracht, so der DRV weiter. Die Reiseveranstalter stünden auch in engem Kontakt mit den Behörden vor Ort, wie meine Kollegin Franziska Müller berichtet.
Sobald die Luftraumsperrung aufgehoben ist und Rückreisen aus den Zielgebieten möglich sein werden, werden Veranstalter darüber informieren, wie Transfers und Flüge zurück nach Deutschland möglich sind.
Das Auswärtige Amt hat vergangene Woche eine Reisewarnung für Israel, die Palästinensischen Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen ausgesprochen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts nannte die Angaben des DRV zu den festsitzenden Ausgaben "eine einigermaßen verlässliche Größe".
VAE melden stabile Sicherheitslage
Der Sprecher des Innenministeriums der Vereinigten Arabischen Emirate, Brigadegeneral Abdulaziz Al-Ahmad, hat die Sicherheitslage im Land als "stabil" bezeichnet. Die Einsatzkräfte seien voll einsatzbereit, um auf jede mögliche Notlage zu reagieren.
Die koordinierte nationale Reaktion auf die aktuellen Entwicklungen zeige ein hohes Maß an Effizienz und Professionalität, betonte Al-Ahmad bei einem Regierungsbriefing. Zur weiteren Absicherung habe das Innenministerium seine Präsenz deutlich verstärkt: Mehr als 3.200 spezialisierte Einsatzfahrzeuge sowie über 4.100 Verkehrs- und Sicherheitspatrouillen seien landesweit im Einsatz. Zusätzlich stünden bewaffnete Schnellreaktionseinheiten bereit, wie das Ministerium in einem Beitrag auf X teilte.
أبرز تصريحات سعادة العميد عبد العزيز الأحمد المتحدث الرسمي باسم وزارة الداخلية خلال الإحاطة الإعلامية لحكومة دولة الإمارات حول آخر المستجدات:
— وزارة الداخلية (@moiuae) March 3, 2026
نؤكد على استقرار الوضع الأمني في الدولة وجاهزية قواتها لمواجهة أي طارئ
الاستجابة الوطنية المتكاملة للأحداث والمستجدات تؤكد كفاءة… pic.twitter.com/yT8rDKeSlm
Wegen Eskalation in der Region: Irak setzt Ölförderung in Rumaila aus
Im größten irakischen Ölfeld Rumaila ist die Förderung vorübergehend ausgesetzt worden. Hintergrund sind unterbrochene Exportwege infolge der anhaltenden Gefechte in der Region, wie örtliche Medien berichten.
Weil der Abtransport des Rohöls stockte, liefen die Lagertanks voll. Da keine weiteren Kapazitäten zur Verfügung standen, wurde die Produktion gestoppt, bis die Exporte wieder aufgenommen werden können. Zum Schutz zentraler Energieanlagen in der Nähe von Basra wurden zusätzliche Sicherheitskräfte in Stellung gebracht, um möglichen Angriffen vorzubeugen.

DATEI – Archivfoto, 14. Dezember 2011, AP Photo/Nabil al-Jurani, Datei
IDF: Iran hat ballistische Raketen mit Streumunitions-Gefechtsköpfen eingesetzt
Bei einem erneuten iranischen Raketenangriff auf Israel sind nach Angaben der israelischen Polizei in Zentralisrael Streumunitionsteile eingeschlagen. Mehrere Einschläge im Raum Tel Aviv hätten israelischen Medienberichten zufolge Schäden verursacht und Menschen verletzt, erklärte der Bezirkskommandeur der Polizei.
Die israelischen Streitkräfte (IDF) bestätigten, dass Iran ballistische Raketen mit Streumunitions-Gefechtsköpfen einsetzt – sowohl im aktuellen Konflikt als auch bereits im Krieg im Juni 2025. Dabei öffnet sich der Sprengkopf im Sinkflug und verteilt rund 20 kleinere Sprengkörper mit jeweils etwa 2,5 Kilogramm Sprengstoff über ein Gebiet von bis zu acht Kilometern Durchmesser.
An den bestehenden Schutzanweisungen für die Zivilbevölkerung gebe es trotz des Einsatzes von Streumunition keine Änderungen, teilte die IDF mit.
❗️ CONFIRMED: The Iranian terror regime once again fired missiles containing cluster sub-munitions toward Israeli civilians today in central Israel. The Iranian regime’s war crimes continue. https://t.co/6pa5MuNW36
— LTC Nadav Shoshani (@LTC_Shoshani) March 3, 2026
Israel startet weitere Angriffe auf Teheran
In einem Beitrag auf X teilte das israelische Militär einen Beitrag auf seinem persischen Kanal eine "dringende Evakuierungswarnung" für Teile des Großraums der iranischen Hauptstadt. Betroffen sind nach Angaben des Militärs das Industriegebiet Hakimiyeh in Teheran sowie der Payam-Flughafen in Karaj.
In den kommenden Stunden seien dort weitere Einsätze gegen militärische Infrastruktur des iranischen Regimes geplant. Die Armee veröffentlichte Karten mit rot markierten Zonen und forderte die Bevölkerung auf, die betroffenen Gebiete umgehend zu verlassen. Ein Verbleib vor Ort stelle eine Gefahr für Leib und Leben dar, hieß es.
‼️هشدار فوری به کلیه افراد مستقر در ناحیه صنعتی حکیمیه در تهران و فرودگاه پیام کرج بر اساس نواحی مشخص شده قرمز رنگ بر روی نقشه های ضمیمه.
— ارتش دفاعی اسرائیل | IDF Farsi (@IDFFarsi) March 3, 2026
⭕️ارتش اسرائیل همچنان که در روزهای اخیر در منطقه تهران برای حمله به زیرساخت های نظامی رژیم ایران اقدام کرده است، طی ساعات آینده در این نواحی… pic.twitter.com/oFsImCsJ30
Trotz iranischer Angriffe: Louvre Abu Dhabi bleibt geöffnet
Der Iran greift seit Samstag auch vermehrt die Golfstaaten an. Flughafen waren lange geschlossen, Geschäfte blieben zu. Auf Kultur mussten die Menschen in Abu Dhabi jedoch nicht verzichten.
Wie das Louvre Abu Dhabi meinem Kollegen Alexander Kazakevich bestätigte, dass das Museum und das Ministerium für Kultur und Tourismus von Abu Dhabi "die Entwicklung der Lage in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden" beobachteten und "höchste Sicherheitsstandards für alle" gewährleisten würden.

AP Photo/Jon Gambrell
"Die Sicherheit unserer Besucher, unserer Mitarbeiter und unserer Sammlungen (sowohl der Museumsbestände als auch der Leihgaben) hat für uns weiterhin oberste Priorität. Wir handeln weiterhin in voller Übereinstimmung mit den nationalen Notfallmanagementprotokollen und den festgelegten Verfahren", so das Statement.
Das Museum bleibt jedoch weiterhin geöffnet und "heißt Besucher in seinen Galerien und Ausstellungen willkommen".
Faktencheck: Ist der israelische Ministerpräsident Netanjahu in Berlin?
Behauptungen, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sei inmitten des durch US-amerikanische und israelische Luftangriffe ausgelösten Iran-Kriegs nach Berlin geflohen, haben die sozialen Medien überschwemmt.
Meine Kolleginnen Tamsin Paternoster und Noa Schumann vom Euronews-Faktencheck-Team The Cube haben sich das genauer angeschaut.
Ist der israelische Ministerpräsident Netanjahu in Berlin?
In sozialen Netzwerken verbreitete Meldungen, der israelische Regierungschef sei mithilfe von Flugdaten belegt aus dem Land geflohen und halte sich in Deutschl…
Europa verstärkt Präsenz in Zypern
Griechenland und Frankreich verstärken nach einem Drohnenangriff auf die britische Luftwaffenbasis RAF Akrotiri ihre Unterstützung für Zypern.
Eine iranische Drohne hatte am Montag kurz nach Mitternacht einen Hangar leicht beschädigt, zwei weitere wurden von britischen Kampfjets abgefangen.
Nach Angaben der zyprischen Regierung stammten die Drohnen vermutlich aus dem Libanon und wurden wahrscheinlich von der Hisbollah gestartet. Frankreich entsendet eine Fregatte sowie zusätzliche bodengestützte Flugabwehr-, Anti-Drohnen- und Raketenabwehrsysteme nach Zypern.

AP Photo/Petros Karadjias
Auch Griechenland schickt Unterstützung: Vier F-16-Kampfjets sind bereits vor Ort, zwei Fregatten auf dem Weg. Nach Angaben aus Regierungskreisen hat auch Deutschland grundsätzlich positiv auf eine Anfrage zur Entsendung eines Kriegsschiffs reagiert.
Die Ausrüstung soll so schnell wie möglich eintreffen. Zyperns Präsident Nikos Christodoulides sprach von einer abgestimmten europäischen Reaktion. Die Maßnahmen erfolgen im Rahmen der griechisch-zyprischen Verteidigungsdoktrin. .
Trump: "Kriege können 'für immer' und sehr erfolgreich allein mit diesen Beständen geführt werden"
Vor wenigen Stunden veröffentlichte US-Präsident Donald Trump einen Beitrag auf seiner Plattform Truth Social, in dem er die Munitionsbestände der USA erläuterte. Diese seinen "im mittleren" und "gehobenen" Bereich und "so gut wie nie zuvor", so der Präsident. "Wie mir heute gesagt wurde, verfügen wir praktisch über eine unbegrenzte Versorgung mit diesen Waffen. Kriege können 'für immer' und sehr erfolgreich allein mit diesen Beständen geführt werden (die besser sind als die besten Waffen anderer Länder!)", schrieb er.
Im absoluten Spitzenbereich habe die USA gute Vorräte, sind jedoch noch nicht dort, wo sie sein möchten, so der Präsident. Trump betonte zudem, die USA verfügten über umfangreiche Waffenbestände, auch hochwertige Systeme seien im Ausland gelagert. Er wirft Biden vor, große Mengen modernster Waffen an die Ukraine abgegeben und nicht ersetzt zu haben. Zugleich stellt er sich erneut selbst als "Erneuerer" der US-Streitkräfte dar und erklärt die USA für "militärisch gut gerüstet" und "siegfähig".
Iran greift weiterhin US-Stützpunkte und Botschaften an
Teherans Revolutionsgarden drohen mit weiteren massiven Gegenschlägen. "Das Tor zur Hölle" werde sich für die USA und Israel weiter öffnen, erklärte ein Sprecher im Staatsfernsehen. Auch Europa wurde vor einem möglichen Eingreifen gewarnt.
Gleichzeitig meldete die iranische Armee neue Drohnenangriffe auf Israel sowie auf den US-Stützpunkt Al-Udeid in Katar, den größten amerikanischen Militärstandort in der Region. Katar teilte mit, mehrere Angriffsversuche auf den Hamad International Airport in Doha abgewehrt zu haben.
Vor wenigen Minuten wurde auch eine Warnung für die US-Botschaft in Saudi Arabien ausgesprochen. "Es besteht die unmittelbare Gefahr von Raketen- und Drohnenangriffen über Dhahran", heißt es in der Meldung.
"Das US-Konsulat warnt dringend davor, das Gebäude aufzusuchen. US-Bürgerinnen und -Bürger sollen sich umgehend in ihren Wohnungen in Sicherheit bringen – möglichst auf der untersten verfügbaren Etage und fern von Fenstern – und das Gebäude nicht verlassen. Zudem wird geraten, eigene Notfall- und Sicherheitspläne zu überprüfen und auf weitere mögliche Angriffe vorbereitet zu sein. Auch das Personal des US-Konsulats ist derzeit angewiesen, Schutz zu suchen und vor Ort zu bleiben."
Dhahran, Saudi Arabia: There is a threat of imminent missile and UAV attacks over Dhahran. Do not come to the U.S. Consulate. Take cover immediately in your residence on the lowest available floor and away from windows. Do not go outside. The U.S. Consulate in Dhahran urges U.S.… pic.twitter.com/vhvve0vnwQ
— TravelGov (@TravelGov) March 3, 2026
Guten Nachmittag aus Berlin! Der israelisch-amerikanische Krieg gegen den Iran ist heute in seinen vierten Tag gegangen.
Was bisher geschah:
- Israel meldet neue Angriffe auf einen Führungskomplex in Teheran, darunter das Präsidentenbüro.
- Laut iranischem Roten Halbmond steigt die Zahl der Todesopfer seit Kriegsbeginn auf mindestens 787.
- Iran setzt seine Gegenangriffe fort und attackiert Ziele in Israel sowie US-Einrichtungen und Energieanlagen in der Golfregion.
- Teheran bekräftigt zudem Drohungen gegen Schiffe in der Straße von Hormus.
- Die wirtschaftlichen Folgen werden spürbar: Europas Gaspreise steigen weiter deutlich, die Börsen geben nach. Trotzdem gibt es auch wirtschaftliche Gewinner. Wer diese sind, lesen Sie in dem Bericht meines Kollegen Quirino Mealha.
- NATO-Generalsekretär Mark Rutte betont, das Bündnis sei nicht direkt beteiligt, werde aber "jeden Zentimeter" des Bündnisgebiets verteidigen. Zwar ist Europa nicht am Krieg gegen den Iran beteiligt, dies sei dem ehemaligen CIA-Chef David Petraeus jedoch nicht auszuschließen, wie er meiner Kollegin Mared Gwyn Jones erklärt. Das Interview finden Sie hier.
- Deutschland bestellt den iranischen Botschafter ein und verurteilt die Angriffe scharf, wie das Auswärtige Amt in einem Beitrag auf X verkündete.
- Im Libanon verschärft sich die Lage weiter: Israel verstärkt seine Militärpräsenz Berichten zufolge mit Bodentruppen im Süden, Hezbollah droht mit einem "offenen Krieg", die UN sprechen von mindestens 30.000 Vertriebenen.