Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Das sind 6 "Duracell"-Präsidenten: sie sind schon ewig an der Macht

Das sind 6 "Duracell"-Präsidenten: sie sind schon ewig an der Macht
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Der Präsident des Sudan Omar al-Baschir (75) war im Sudan fast 30 Jahre lang an der Macht, jetzt ist er gestürzt worden. Wenige Tage zuvor hat Algeriens Langzeitpräsident Abdelaziz Bouteflika (82) seinen Rücktritt erklärt. Doch anderswo gibt es noch sogenannte "Duracell"-Präsidenten, die wie die Batterien aus den USA einfach ganz, ganz lange immer weitermachen...

Seit 1979 an der Macht: Obiang Nguema in Äquatorialguinea

Teodoro Obiang Nguema ist 76 Jahre alt und er steht seit fast 40 Jahren an der Spitze Äquatorialguineas. Er übernahm 1979 die Macht von seinem Onkel und hat sie seitdem nicht mehr abgegeben. Der Vizepräsident des Landes ist Teodorin Obiang, der Sohn des Präsidenten.

Obiang Nguema gilt als der am längsten amtierende - nicht royale - Staatschef.

Übrigens sind die Amtssprachen für die etwa 1 Mio. Einwohner Portugiesisch, Französisch und Spanisch.

Seit 1982 an der Macht: Paul Biya in Kamerun

Auf Platz 2 de Langzeitherrscher folgt der Präsident des Kamerun, der 86 Jahre alt Paul Biya. Er wurde im vergangenen Oktober wiedergewählt, es ist seine 8. Amtszeit - und zuvor war Pau Biya sieben Jahre lang Regierungschef.

Jeune Afrique fragt sich unter dem Titel "Biya forever", ob ewig an der Macht bleiben wird.

Seit 2011 ist Paul Biya auch auf Twitter.

Seit 35 Jahren an der Macht: Denis Sassou-Nguesso in der Republik Kongo

Denis Sassou-Nguesso war schon 1979 Präsident der Republik Kongo, die auch Kongo-Brazzaville genannt wird, bis 1992. Und seit 1997 ist er wieder Staatschef. Sein aktuelles Mandat dauert bis 2021.

Zuletzt war Sassou-Nguesso in den internationalen Schlagzeilen, weil seine Enkelin ein Appartment im Trump Tower in New York gekauft hat, das mit Staatsgeldern finanziert worden sein könnte.

Seit 1986 an der Macht: Yoweri Museveni in Uganda

Während der Herrschaft von Idi Amin in Uganda lebte Yoweri Museveni im Exil in Tansania. 1980 kehrte er zurück und war am Sturz des Gewaltherrschers beteiligt.

1986 übernimmt Museveni die Macht in Uganda, seidem wurde er mehrmals wiedergewählt.

In den vergangenen Jahren hat Uganda Hunderttausende Flüchtlinge aus Südsudan aufgenommen.

Seit 1994 an der Macht: Alexander Lukaschenko

Alexander Lukaschenko hat 2015 seine fünfte Amtszeit begonnen, nachdem er mit mehr als 83 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden war. Der inzwischen 64-Jährige ist seit 1994 Präsident von Weißrussland.

Lukaschenko steht für eine enge Anbindung seines Landes an Russland.

1990 bis 2019: Nursultan Nasarbajew in Kasachstan

Nursultan Nasarbajew war von 1990 bis März 2019 Präsident von Kasachstan. Er ist noch immer Vorsitzender der Regierungspartei. Nach dem Rücktritt des Staatschefs wurde die Hauptstadt Astana in Nursultan umbenannt. Doch dagegen gab es Proteste.