EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Sri Lanka: Konsequenzen bei der Polizei

Sri Lanka: Konsequenzen bei der Polizei
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Nach den Anschlägen gibt es auf der Führungsebene der Sicherheitskräfte personelle Folgen.

WERBUNG

Während in Sri Lanka die Anschlagsopfer beigesetzt werden, beschäftigen sich die Behörden des Landes insbesondere mit der Frage, ob die Taten hätten verhindert werden können.

„In unserer Familie waren vier Personen von der Bombenexplosion betroffen“, sagt ein Mann. Mehr als 350 Menschen kamen ums Leben, als sich am Ostersonntag sieben Selbstmordattentäter in Kirchen und Hotels in die Luft sprengten.

Sri Lankas Präsident Maithripala Sirisena kündigte Personalwechsel auf der Führungsebene der Polizei und anderer Sicherheitsorgane an. Es habe Hinweise auf Anschlagsvorhaben gegeben, die allerdings nicht an die Regierung weitergegeben worden seien.

„Alles, was wir vorher bisher wussten, war, dass es Verbindungen ins Ausland gab und dass dies nicht nur vor Ort gemacht wurde“, so Ranil Wickremesinghe, Premierminister des Inselstaates.

Die Miliz Islamischer Staat behauptet, hinter den Taten zu stecken. Überprüfen ließ sich die Bekennernachricht der Gruppierung bislang nicht. Unklarheit besteht bei den Behörden, ob es sich bei den Anschlägen um einen Racheakt für die Angriffe auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch Mitte März handelt.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

US-Botschafter warnt vor weiteren Anschlägen in Sri Lanka

Sri Lanka: Warum wurden die Warnungen ignoriert?

Vor Olympia 2024: Anti-Terror-Übung bei der französischen und spanischen Polizei