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EU-Wahl: Irland und Tschechien stimmen ab

EU-Wahl: Irland und Tschechien stimmen ab
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Europawahl Tag 2: Nach dem die Niederlande und Großbritannien am Donnerstag wählten, stimmen am Freitag Irland und Tschechien ab. In Irland können die rund 3,7 Millionen Wahlberechtigten bis 23 Uhr ihre Stimmen abgeben. Anschließend will die irische Rundfunkanstalt RTÉ eine erste Prognose veröffentlichen.

In Tschechien, wo zwei Tage lang abgestimmt wird, sind die Wahllokale am Freitag von 14 bis 22 Uhr geöffnet. Die rund 8,5 Millionen Wahlberechtigten können ihre Stimmen dort auch noch am Samstag zwischen 8 Uhr und 14 Uhr abgeben. Prognosen und Hochrechnungen sind in Tschechien nicht geplant.

Ergebnisse soll es für beide Länder erst am Sonntagabend nach Abschluss der Wahl in allen EU-Ländern geben.

Bilder vom ersten Wahltag in den Niederlanden und Großbritannien:

Wahlkampfendspurt in Deutschland

In mehreren deutschen Städten gibt es am Freitag große Kundgebungen. In München wollen (16.30 Uhr) unter anderem EVP-Spitzenkandidat Weber, Kanzlerin Angela Merkel, CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz reden. In Bremen, wo am Sonntag auch die Bürgerschaft - also der Landtag des Stadtstaates - gewählt wird, trommelt (15.30 Uhr) die SPD für sich. Erwartet werden dort Spitzenkandidatin Katarina Barley, Parteichefin Andrea Nahles, Vizekanzler Olaf Scholz und Bremens Regierungschef Carsten Sieling.

Die Linke plant ihren Wahlkampfendspurt am Freitag (16 Uhr) in Berlin: Neben den Spitzenkandidaten Martin Schirdewan und Özlem Demirel soll dort auch Parteichef Bernd Riexinger sprechen. Ebenfalls in der Hauptstadt treten (16.30 Uhr) im Wahlkampfendspurt der Grünen die Spitzenkandidaten Ska Keller und Sven Giegold auf, zudem die Parteichefs Annalena Baerbock und Robert Habeck. FDP-Spitzenkandidatin Nicola Beer und -Parteichef Christian Lindner kommen am Abend (19 Uhr) nach Frankfurt/Main, zeitgleich ist in der Stadt ein Auftritt von AfD-Spitzenkandidat Jörg Meuthen geplant.

Die deutschen Spitzenkandidaten für die Europawahl sind auch nach wochenlangem Wahlkampf relativ unbekannt. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gaben 38 Prozent an, keinen einzigen der neun Kandidaten zu kennen, die für die sieben im Bundestag vertretenen Parteien antreten. Auf den höchsten Bekanntheitsgrad kommt noch SPD-Spitzenkandidatin und Justizministerin Barley mit 49 Prozent.

Amtliche Ergebnisse erst am späten Sonntagabend

Insgesamt können in den 28 EU-Staaten bis zum Sonntag mehr als 400 Millionen Wahlberechtigte über die 751 Abgeordneten des neuen Europaparlaments mitentscheiden. Amtliche Länder-Ergebnisse und eine erste Hochrechnung des EU-Parlaments zum Wahlausgang in ganz Europa werden erst am Sonntagabend kurz nach 23 Uhr erwartet - nach Schließung der letzten Wahllokale in Italien.

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