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Papst fordert mehr Mitgefühl mit Benachteiligten

Papst fordert mehr Mitgefühl mit Benachteiligten
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Papst Franziskus hat am zweiten Tag seiner Rumänien-Reise seinen Aufruf zum Mitgefühl mit Benachteiligten erneuert. Gleichzeitig lobte er, dass in Rumänien mehrere Volksgruppen friedlich zusammenlebten. Es komme darauf an, dafür zu kämpfen, dass diejenigen, die gestern zurückgeblieben waren, morgen zu Hauptdarstellern werden, und dass die Hauptdarsteller von heute morgen nicht zurückgelassen werden - so der Papst.

Seine die Wallfahrt in den Ort Sumuleu Ciuc in Siebenbürgen sei ein "Symbol des Dialogs", da sie sowohl rumänische als auch ungarische Traditionen würdige. Zugleich signalisiere sie eine religiöse Toleranz. In der Gegend lebt eine ungarische Minderheit in Rumänien.

Auch im Kulturpalast von Iasi würdigte Franziskus bei einem Treffen mit Familien das friedliche Zusammenleben verschiedener Volksgruppen. "Der Heilige Geist ruft uns alle zusammen und hilft uns zu entdecken, wie schön es ist, zusammen zu sein und einander begegnen zu können, um gemeinsam voranzugehen. Jeder mit seiner Sprache und Tradition, aber froh, sich unter Geschwistern zu treffen."

Franziskus hatte seinen dreitägigen Besuch in Rumänien am Freitag begonnen. Nach der Visite von Papst Johannes Paul II. 1999 ist es der zweite Papstbesuch in dem orthodox geprägten Land. Zum Abschluss will Franziskus am Sonntag im siebenbürgischen Blaj mit Vertretern von Roma zusammenkommen.