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Ermittlungen nach Sprengstoffunglück in Russland

Ermittlungen nach Sprengstoffunglück in Russland
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Einen Tag nach der Explosion in einer Sprengstofffabrik in der russischen Stadt Dschersinsk geht die Suche nach der Ursache weiter. Aus Moskau reiste ein Team aus Ermittlern an, der Direktor der Fabrik wurde bereits entlassen. Angeblich hatte es zuvor bereits wiederholt Probleme mit der Sicherheit in der Fabrik gegeben.

Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums wurden 89 Menschen bei der Explosion verletzt. Sie sollen eine Entschädigung von umgerechnet etwa 2.000 Euro von der Regionalregierung erhalten. In etwa 300 Gebäuden wurden nach Angaben russischer Medien die Fensterscheiben durch die Wucht der Explosion zerstört oder zumindest beschädigt. In der Stadt, 400 Kilometer östlich von Moskau ,war nach dem Unglück der Ausnahmezustand ausgerufen worden.

In Russland kommt es immer wieder zu verheerenden Unglücken mit vielen Verletzten und Toten. Ursache dabei ist oft, dass elementarste Sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten werden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tass hat es allein seit 2014 in Russland in Werken für Sprengstoffherstellung fast ein Dutzend ähnlicher Explosionen gegeben.