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Schock über tödliche Explosion in Italien: Vier Arbeiter werden weiter vermisst

An der Suchaktion waren mehr als 100 Feuerwehleute beteiligt.
An der Suchaktion waren mehr als 100 Feuerwehleute beteiligt. Copyright Antonio Calanni/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
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Von Heilika Leinus
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Nach einer tödlichen Explosion in einem Wasserkraftwerk in Norditalien wurde die Suchaktion nach vier vermissten Arbeitern unterbrochen, während in Italien die Kritik wegen mangelnder Sicherheit am Arbeitsplatz wächst.

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Bei einer Explosion in einem Wasserkraftwerk am Stausee Suviana im Norden Italiens sind am Dienstag drei Menschen ums Leben gekommen, fünf weitere wurden verletzt. Vier Arbeiter wurden zunächst noch vermisst, darunter auch ein Mitarbeiter des Baden-Württemberger Unternehmens Voith Hydro.

Dem Betreiber des Kraftwerks zufolge hat es zum Zeitpunkt der Explosionen Arbeiten am Kraftwerk gegeben, an denen der weltweit agierende Technologiekonzern mit Sitz in Heidenheim beteiligt war.

Suchaktion eingestellt

An der Suchaktion waren über 100 Feuerwehrleute beteiligt. Sie arbeiteten mit Tauchern zusammen und nutzten moderne Wasserdrohnen, um an Orte vordringen zu können, die sie sonst nicht sicher erreichen hätten können.

Laut dem Nachrichtensender Rai News wurde die Suchaktion jedoch am Donnerstagmorgen aus Sicherheitsgründen eingestellt, weil der Wasserspiegel im Kraftwerk stetig steigt, wobei man nicht weiß, warum genau. Das würde die Rettungskräfte gefährden. Man würde die Suche nicht fortsetzen, bis geklärt ist, woher das Wasser kommt.

Bislang ist bekannt, dass die Explosion im achten Kellergeschoss stattfand. Gestern gab es dort noch kein Wasser, am Donnerstagmorgen stand in diesem Geschoss laut einem Feuerwehr-Sprecher bereits ein Meter Wasser. Dabei wird die Chance, die vermissten Arbeiter noch lebendig zu finden, immer geringer.

Gewerkschaften beklagen mangelnde Sicherheit

Obwohl die genauen Ursachen des Unglücks noch unklar sind, nimmt die Kritik in Italien zu. Während dort die meisten Menschen zunächst von dem Unfall erschüttert waren, wächst jetzt die Wut.

Der italienischen Zeitung Repubblica zufolge hätten die Gewerkschaften bereits vor einem Jahr darauf aufmerksam gemacht, dass „keine Maßnahmen zur Sicherheit ergriffen wurden.“ An diesem Donnerstag, dem 11. April, streiken die Gewerkschaften wegen mangelnder Sicherheit am Arbeitsplatz.

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