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Trump: Freihandelsabkommen mit Großbritannien birgt "enormes Potenzial"

Trump: Freihandelsabkommen mit Großbritannien birgt "enormes Potenzial"
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Reuters
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Ein britisch-amerikanisches Business-Frühstück mit hochkarätigen Geschäftsführern im Londoner Saint-James``` s Palast zu Ehren von Staatsgast Donald Trump hat dem US-Präsidenten offenbar Appetit gemacht.

In Trumps Augen scheint ein großangelegtes Freihandelsabkommen mit Großbritannien in Reichweite - wenn auch erst nach dem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs.

Auf das Frühstück folgten ein Treffen mit der scheidenden Premierministerin Theresa May und gegenseitige Lobeshymnen auf die bilateralen Beziehungen. May sprach gar von einer "kostbaren und tiefgreifenden Freundschaft" zwischen beiden Nationen.

Gegenseitige Lobpreisungen

Auch Trump sparte nicht mit Lob. May habe etwa die Brexit-Verhandlungen zu einem "sehr guten Punkt" gebracht, sagte Trump trotz des Scheiterns von May, die am kommenden Freitag den Vorsitz der Konservativen Partei abgeben will. Sie sagte bei einer Pressekonferenz mit Trump im Außenministerium:

"Herr Präsident, Sie und ich haben uns bei unserem ersten Treffen darauf geeinigt, dass wir ein ehrgeiziges Freihandelsabkommen anstreben sollten, wenn das Vereinigte Königreich die EU verlässt. Und aus unseren positiven Diskussionen heute weiß ich, dass wir beide daran festhalten. Ich bin auch sicher, dass unsere wirtschaftlichen Beziehungen nur noch umfassender und tiefer werden, basierend auf den Gesprächen, die wir geführt haben, und den Ideen, die wir von britischen und US-amerikanischen Unternehmen gehört haben, als wir sie heute früh getroffen haben."

Trump sprach von großem Potenzial: "Da das Vereinigte Königreich Vorbereitungen für den Austritt aus der Europäischen Union trifft, haben sich die Vereinigten Staaten zu einem phänomenalen Handelsabkommen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich verpflichtet, das ein enormes Potenzial birgt. Ich sage: wahrscheinlich zwei- bis dreimal so viel wie wir gerade tun, ein enormes Potenzial."

Wenig überraschend machte Trump sich erneut für den EU-Austritt Großbritanniens stark. Dieser wäre sehr gut für das Land. Es sei ein großartiges, großartiges Land, das seine eigene Identität und seine eigenen Genzen wolle.