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Italien macht weiter Schulden

Italien macht weiter Schulden
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Italien leidet unter einem alten politischen System, das keinen Weg für ein starkes und nachhaltiges Wachstum findet. Die populistische Regierung verteidigt weiterhin ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut.

Die durchgeführten Reformen haben sich aber als unzureichend erwiesen und die EU befürchtet, dass der vom Parlament eingeschlagene Weg, die Staatsverschuldung in naher Zukunft nicht senken wird.

Die Schuldenlast erdrückt Italien, die Staatsverschuldung aktuell liegt bei 132,2 % des Bruttoinlandsprodukts und steigt. Rom und Brüssel prognostizieren dabei unterschiedliche Entwicklungen.

Der Tourismus beschert der italienischen Wirtschaft hohe Einnahmen, aber das Wachstum geht zurück und sinkt in die Nähe der Werte von 2014. Ursache für den Abschwung sind eine Steigerung der öffentlichen Ausgaben und eine ausufernde Bürokratie.

Zwar hat sich in den letzten sechs Jahren das Bruttoinlandsprodukt gesteigert, doch seit zwei Jahren sind die Zahlen rückläufig. Die Schuldenlast bremst das Wirtschaftswachstum.

Der Brückeneinsturz von Genua hat die italienische Regierung dazu veranlasst, in die Verbesserung von veralteten öffentlichen Infrastrukturen zu investieren.

Eine Maßnahme, die aber möglicherweise weder zu einen größeren Konsum der Italiener führt, noch eine Verbesserung der Produktion und des Wachstums in naher Zukunft widerspiegelt.