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Zahlen und Fakten zur neuen Wirtschaftsordnung Europas

Zahlen und Fakten zur neuen Wirtschaftsordnung Europas
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Welche Rolle spielt die EU in der neuen globalen Ordnung? Nach den jüngsten Europawahlen arbeitet die Europäische Kommission an einer neuen Wirtschaftsordnung.

Einkommensungleichheit

In der Europäischen Union (EU) war im Jahr 2017 das Einkommen des Fünftels der Bevölkerung mit den höchsten Einkommen rund 5-mal höher als das des Fünftels der Bevölkerung mit den niedrigsten Einkommen, d.h. die 20 Prozent der Bevölkerung mit den höchsten nationalen Nettoeinkommen tragen in allen 28 Staaten mindestens ein Drittel zum Gesamteinkommen bei. Im Gegensatz dazu machen die 20 Prozent der Bevölkerung mit den niedrigsten Einkommen 2017 zusammen weniger als ein Zehntel des gesamten Einkommens aus.

Wirtschaftswachstum

2017 wuchs die EU-Gesamtwirtschaft um 2,4 Prozent, das ist das schnellste Wachstum seit einem Jahrzehnt. Nach diesem Höhepunkt stieg das BIP 2018 um 1,9 Prozent. Laut Prognosen verlangsamt sich das Wachstum der EU-Wirtschaft in diesem Jahr auf 1,4 Prozent, um im nächsten Jahr auf +1,6 Prozent zu steigen.

EU-Haushalt für 2020

Die Europäische Kommission hat für 2020 einen EU-Haushalt von 168,3 Milliarden Euro vorgeschlagen. Dabei liegt die Konzentration auf intelligentem und integrativen Wachstum: 21 Prozent des vorgeschlagenen Gesamtbudgets werden für die Bekämpfung des Klimawandels verwendet. Das steht im Einklang mit dem ehrgeizigen Ziel, 20 Prozent des aktuellen langfristigen EU-Haushalts für Aktivitäten zur Bekämpfung des Klimawandels auszugeben.