Stromboli-Ausbruch: Gesamtevakuierung droht

Stromboli-Ausbruch: Gesamtevakuierung droht
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Auf der italienischen Insel Stromboli ist bei einem Ausbruch des gleichnamigen Vulkans ein Mann ums Leben gekommen. Er wurde von einem Gesteinsbrocken getroffen. In dem Berg hatte sich eine Explosion ereignet, glühende Steine und Felsstücke wurden ausgestoßen und entzündeten Brände. Auf Stromboli leben nur rund 500 Menschen, die rund 60 Kilometer vor der italienischen Küste im Tyrrhenischen Meer gelegene Insel ist aber ein beliebtes Reiseziel.

Blick auf den Stromboli per Livekamera...

„Der Vulkan bricht bereits seit sehr, sehr langer Zeit aus und hat den Spitznamen 'Leuchtturm des Mittelmeers' erhalten, weil er seit Tausenden von Jahren immer wieder ausgebrochen ist. Das ist ein Vulkan, in dem es fast ständig zu Ausbrüchen kommt. Viele Besucher und Touristen steigen auf den Berg. Wenn es dann zu einem Ausbruch ohne Vorwarnung kommt, gibt es da keine Absperrungen, dann können Menschen im Weg sein“, erklärt Vulkanforscherin Janine Krippner.

Ein Ausbruch des Stromboli im Jahr 2003 löste Flutwellen aus, die noch in rund 150 Kilometern Entfernung zu spüren waren.

Aufgrund der derzeitigen Aktivität des Vulkans sind bereits Feriengäste von der Insel gebracht worden, die italienische Marine wurde in Alarmbereitschaft versetzt und bereitet sich auf eine mögliche Gesamtevakuierung Strombolis vor.