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"Viele Cholera-Kranke": Der Fluss als Wasserlieferant

"Viele Cholera-Kranke": Der Fluss als Wasserlieferant
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Ein nahegelegener Fluss ist für die Stadt Ressano Garcia in Mosambik die Hauptbezugsquelle für Wasser. Das Wasser wird nur zum Teil aufbereitet. Viele der 14.000 Einwohner kommen einfach zum Fluss, um ihren täglichen Wasserbedarf zu decken. Das birgt allerdings viele Gefahren, so José Apolinario Zimba, Manager des lokalen Wasserversorgers:

"Wir pumpen das Wasser aus dem Fluss in die Haushalte. Es gibt keine spezielle Aufbereitung - die wäre allerdings notwendig. Es gibt schon eine Art Behandlung, aber die ist unzureichend. Während der Regenzeit ist das Wasser sehr trüb und die Leute müssen dieses sehr schmutzige Wasser verwenden. Wir haben Chlor, wir haben Aluminiumsulfate, aber die Behandlungen damit reichen nicht aus, um all den Schmutz zu entfernen. Die Bevölkerung trinkt also ungenießbares Wasser - deshalb hatten wir schon viele Cholera-Kranke. Da die Aufbereitung ohnehin nicht ausreicht, kommen viele Bewohner einfach direkt an den Fluss, um Wasser zu holen. Das Wasser ist voller Keime, aber wir können die Situation nicht ändern. Uns fehlen Becken, um das Wasser zu behandeln - Filter können das Wasser nicht zu 100 Prozent reinigen und entkeimen. Das sind die Bedingungen, unter denen wir die Bevölkerung hier mit Wasser versorgen."