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Seltene Panzernashörner ertrinken bei schweren Unwettern

Seltene Panzernashörner ertrinken bei schweren Unwettern
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Bild von 3Dinaani auf Pixabay
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Im Nordosten Indiens sind mindestens zwölf der seltenen Panzernashörner ertrunken. In der Region wüteten schwere Monsun-Unwetter. Elf der Tiere kamen ums Leben, als sie versuchten, den Fluten zu entkommen. Ein weiteres rutschte in einen Graben, als es eine Anhöhe erklimmen wollte. Das teilte ein Mitarbeiter des Kaziranga-Nationalparks im Bundesstaat Assam mit.

Der Park ist etwa 430 Quadratkilometer groß und zählt zum Unesco-Welterbe. Die jüngsten Unwetter haben rund 90 Prozent des Parks beschädigt.

Weltweit gibt es noch knapp 3000 Exemplare des Panzernashorns. Die meisten von ihnen leben im Kaziranga-Nationalpark. Der Rest in anderen Nationalparks in Nordostindien und in Nepal.

Laut Parkdirektor P Sivakumar sind seit dem 13. Juli schon mindestens 141 wilde Tiere im Kaziranga-Park Opfer der Fluten geworden. Mindestens 60 konnten gerettet werden. Viele Tiere konnten sich auch selbst auf künstliche Hügel retten, die eigens für Hochwasserlagen im Park aufgeschüttet wurden.

Bei den schweren Unwettern sind in ganz Indien schon mehr als 200 Menschen umgekommen, die meisten in den Bundesstaaten Bihar und Assam. Dutzende Tote gab es auch in Nepal, Pakistan und Bangladesch.