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Keine Ferien für Klimakämpfer: Fridays for Future in Dortmund

Klimaprotest in Dortmund
Klimaprotest in Dortmund Copyright REUTERS
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Von Christoph Wiesel mit dpa
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Sie demonstrieren auch, wenn kein Unterricht ist: Mit Musik und Sprechchören haben in Dortmund rund 1.500 Fridays-for-Future-Aktivisten protestiert - knapp ein Jahr seit Greta Thunberg die Bewegung in Schweden initiiert hat.

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Sie demonstrieren auch, wenn kein Unterricht ist: Mit Musik und Sprechchören haben in Dortmund rund 1.500 Fridays-for-Future-Aktivisten protestiert. Effektiven Klimaschutz forderten die Demonstranten, die aus ganz Deutschland nach Dortmund gereist sind. Denn im Revierpark der Stadt findet seit Mittwoch der Sommerkongress der Fridays-for-Future-Bewegung statt. Vier Tage lang beraten die Teilnehmer in Vorträgen und Workshops über die Zukunft ihrer Bewegung.

"Es ist wunderschön zu sehen, wie viele Leute aus verschiedenen Städten da sind und dass man nicht in seiner Ortsgruppe alleine ist", sagte die Aktivistin Lina Strotmann. "Es ist einfach toll zu sehen, dass wir alle für das Gleiche kämpfen."

Greta Thunberg kämpft mittlerweile seit fast einem Jahr. Seit die Schwedin im August 2018 ihren Klimastreik begann hat sie in ganz Europa Mitstreiter gefunden.

"Ich glaube, die größten Errungenschaften dieser Bewegung bestehen darin, einerseits Millionen junger Menschen mobilisiert zu haben und andererseits so bekannt geworden zu sein, dass sie tatsächlich die Art und Weise verändert, wie wir über die Klimakrise sprechen und sie sehen", sagte Thunberg.

Allerdings: An ihrem Ziel angelangt ist die Bewegung noch längst nicht. Denn eine wirklich klimaschonendere Politik hat Fridays for Future noch nicht erreicht.

"Die Politiker versprechen immer wieder: Wir hören den jungen Leuten zu, wir werden alles tun und so weiter, aber das sind alles immer noch nicht mehr als Worte", so Thunberg.

Die Forderung der Bewegung zumindest ist klar: Den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius beschränken, etwa durch den Ausbau erneuerbarer Energien - und vor allem möglichst schnell. Denn Sommerferien gibt es weder für ihren Protest - noch für der Klimawandel.

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