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Überreste eines möglichen dritten Opfers des Mädchenmörders gefunden

Überreste eines möglichen dritten Opfers des Mädchenmörders gefunden
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Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay
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Ermittler sind in Rumänien möglicherweise auf Überrreste eines dritten Opfers in einem mutmaßlichen Serienmord-Fall gestoßen.

Der Tatverdächtige hatte einen Ort nahe der südrumänischen Stadt Caracal preisgegeben. Dort fanden die Beamten Knochenfragmente und Zähne. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit.

"Die Gerichtsmediziner vor Ort kamen zu dem Schluss, dass die Überreste der untersuchten Knochenfragmente höchstwahrscheinlich menschlicher Herkunft sind", hieß es in dem Dokument.

Der Fall der 15-jährigen Alexandra hatte große Erschütterung und Empörung ausgelöst. Das Mädchen war im Juli verschwunden und hatte mehrmals mit einem Mobiltelefon per Notruf die Polizei informiert, dass sie festgehalten, geschlagen und vergewaltigt werde. Zuvor hatte eine Nachbarin gemeldet, Schreie aus dem Haus des Verdächtigen gehört zu haben. Die Polizei hatte jedoch nichts unternommen.

Der mutmaßliche Mörder war vor etwa einer Woche festgenommen worden. Polizisten fanden in seinem Haus in Caracal Knochenreste, die zweifelsfrei der verschwundenen Alexandra zuzuordnen sind.

Am Montag hatten die Ermittler in einem Wald nahe Caracal Überreste eines weiteren möglichen Opfers gefunden. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich dabei um die Knochen einer 18-jährigen Frau, die im April verschwunden war, handelt. Die eindeutige Zuordnung steht jedoch noch aus.

Der Verdächtige hatte erklärt, dass er die beiden Frauen getötet habe, weil sie sich weigerten, mit ihm Sex zu haben. Das teilte sein Rechtsanwalt mit.

Das Versagen der Behörden im Falle der 15-Jährigen hatte in Rumänien den Rücktritt des Innenministers sowie die Entlassung der Erziehungsministerin und des Oberkommandierenden der Gendarmerie nach sich gezogen.