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Nach Tod Jeffrey Epsteins: Gefängnispersonal in der Kritik

Nach Tod Jeffrey Epsteins: Gefängnispersonal in der Kritik
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Nach dem Tod des US-Unternehmers Jeffrey Epstein in seiner Gefängniszelle hat das FBI die Ermittlungen aufgenommen. Neben den Untersuchungen der Bundespolizei hat auch das Justizministerium interne Ermittlungen eingeleitet. Epstein war wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs an minderjährigen Mädchen angeklagt.

Kritik an Gefängnispersonal

Für die Ermittler gilt es nun herauszufinden, ob das Personal des New Yorker Bundesgefängnisses seine Aufsichtspflicht womöglich vernachlässigt hat.

US-Justizminister William Barr teilte mit, er sei entsetzt darüber, dass Epstein nach einem "offenkundigen Suizid" in seiner Zelle leblos aufgefunden wurde. Dies werfe "ernste Fragen auf, die beantwortet werden müssen."

Epstein war schon im Juli bewusstlos in seinem Gefängnisraum gefunden worden. Medienberichten zufolge hätten die Gefängnisbehörden schon damals wegen des Verdachts eines Suizidversuchs ermittelt.

In den USA steht Präsident Donald Trump derweil heftig in der Kritik. Er hatte eine Verschörungstheorie des ihm nahestehenden Comedians Terrence Williams retweetet, nach der Ex-Präsident Bill Clinton für den Tod Epsteins verantwortlich sei.

Der Milliardär, der zahlreiche Anwesen auf der ganzen Welt besaß, zeigte sich gerne öffentlich mit Stars und hatte unter anderem Kontakte zu Trump und Clinton.