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Euböa im Ausnahmezustand: Tausende Tiere verbrannt

Euböa im Ausnahmezustand: Tausende Tiere verbrannt
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Von Euronews mit dpa, afp
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Menschliche Opfer hat der Waldbrand auf der griechischen Insel bislang nicht gefordert. Doch Tausende Tiere kamen in den Flammen ums Leben.

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Tonnenweise Wasser gegen eine bis zu 30 Meter hohe Flammenwand: Auf der griechischen Insel Euböa sind Feuerwehr und Rettungskräfte weiter im Dauereinsatz. Ihre Mühe zahlt sich aus: Der Brand ist teilweise unter Kontrolle, erste Bewohner können in ihre evakuierten Häuser zurückkehren. Doch Entwarnung gibt es nicht.

Tausende verbrannte Tiere

Gianis Giagkinis ist für Euronews auf die zweitgrößte griechische Insel gereist, um sich ein Bild vom Ausmaß der Zerstörung zu machen: "Diese Schildkröte ist eines von Tausenden Wildtieren, die bei dem großen Feuer im Herzen von Euböa bereits ihr Leben verloren haben", sagt Giagkinis und zeigt auf einen verkohlten Schildkrötenpanzer. "Hinter mir sehen Sie zwei ausgebrannte Autos. Glücklicherweise gibt es ansonsten bislang keinen schweren Sachschaden und auch keine Todesopfer. Aber 2.500 Hektar Wald wurden vernichtet."

Darunter auch ein Naturschutzgebiet. Die Behörden sprechen von einer "riesigen ökologischen Katastrophe." Viele Feuerwehrleute sind seit Tagen auf den Beinen, haben kaum gegessen und geschlafen.

Unterstützung bekommen sie vom griechischen Roten Kreuz. Der Helfer John Deligiannis sagt: "Wir sind für die Bevölkerung da. Wir haben mehrere Dörfer evakuiert, wir leisten Erste Hilfe. Und das an drei verschiedenen Standorten für die Feuerwehrleute und für die Zivilbevölkerung."

Ministerpräsident Mitsotakis unterbricht Urlaub

Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis unterbrach seinen Urlaub und reiste in die Krisenregion. Allen Helfern gelte sein Respekt und Dank: "Ich bin gekommen, um die Arbeit des Katastrophenschutzes, unserer Feuerwehr, der Polizei, der Streitkräfte und aller Freiwilligen zu unterstützen, die hier sind, um diesen großen Brand zu bewältigen. Ic h bin froh, dass die Löscharbeiten gut koordiniert ablaufen, aber es gibt noch viel zu tun."

Das Feuer auf Euböa war in der Nacht zum Dienstag ausgebrochen. Zuvor hatte die griechische Feuerwehr bereits gegen mehrere andere Brände im Land gekämpft - und sie unter Kontrolle gebracht.

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