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Heftige Waldbrände wüten in Griechenland

Heftige Waldbrände wüten in Griechenland
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Amateuraufnahmen zeigen das Ausmaß der Katastrophe: Ein schier endloses Meer aus Flammen auf der griechischen Insel Euböa (Evia). Mitten in der Urlaubssaison halten Waldbrände das ganze Land in Atem.

Insel Euböa und Region nördlich von Athen besonders betroffen

Nahe der Ortschaft Agrilitsa auf Euböa ist die Lage besonders schlimm. Die Bewohner dreier Dörfer bereiten sich auf eine mögliche Evakuierung vor. Sollten die Flammen noch näherkommen, werden sie in Sicherheit gebracht. Löschhubschrauber und –flugzeuge sind seit dem frühen Dienstagmorgen im Dauereinsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.

Auch in der Region nördlich von Athen brennt es weiter. Hier hat die Feuerwehr die Situation mittlerweile im Griff. Bewohner in den Vororten der Hauptstadt berichten aber nach wie vor von Asche, die wie Schneeflocken niedergeht.

Starker Wind treibt Rauch und Gestank bis in Zentrum Athens, wo sie den Menschen zu schaffen machen. Besonders ältere Leute und Asthmatiker sind aufgerufen, zu Hause zu bleiben.

Fünf Brandherde

In insgesamt fünf Regionen kämpft die Feuerwehr derzeit gegen die Flammen. Einen großen Brand gab es auch auf Zypern, wo nun Entwarnung gemeldet wurde. In weiten Teilen Griechenlands dürfte sich die Lage vorerst nicht entspannen. Für die kommenden Tage ist eine erneute Hitzewelle vorhergesagt - mit Temperaturen bis 40 Grad.

Verletzte wurden bislang nicht gemeldet. Die Löscharbeiten werden rund um die Uhr weitergehen. Vergangenes Jahr waren bei Waldbränden in Griechenland mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Die Flammen drangen bis in ein dicht besiedeltes Feriengebiet nahe Athen vor.