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3 Tage Feuersbrunst auf Euböa: "Die Situation ist tragisch"

3 Tage Feuersbrunst auf Euböa: "Die Situation ist tragisch"
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Im seit drei Tagen andauernden Kampf gegen die Flammen auf der griechischen Insel Euböa haben die Einsatzkräfte erste Erfolge erzielt. Die Lage habe sich gebessert, sagte ein Feuerwehrsprecher. Ein Feuerwehrmann sei leicht verletzt worden. In Teilen der zweitgrößten Insel des Landes gilt weiterhin der Ausnahmezustand.

Lazaros Kesseloglou hat sich freiwillig für den Kampf gegen die Flammen gemeldet: "Alles war verbrannt. Mein Herz ist schwer. So viele Flammen, unvorstellbar. Überall war dichter Rauch."

Auch Giannis Efstathiou ist frewilliger Helfer: "Die Situation ist tragisch. Ich habe viele Tiere hin und her laufen sehen. Sie haben um sich getreten. Wir konnten drei Welpen retten. Ihre Beine waren verbrannt. Wir holten sie aus den Flammen und gaben ihnen Wasser. Im Allgemeinen gibt es hier viele Brände. Wir benötigen dringend freiwillige Helfer. Um zu retten, was zu retten ist."

Vier Ortschaften evakuiert

Vier Ortschaften und mehrere hundert Bewohner mussten evakuiert werden. Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis unterbrach seinen Kreta-Urlaub und machte sich im Athener Krisenzentrum ein Bild von der Lage.

Im Einsatz sind 220 Feuerwehrleute, zahlreiche Soldaten sowie freiwillige Helfer und jeweils sechs Löschhubschrauber und - flugzeuge. Italien hat die Entsendung zweier weiterer Löschflugzeuge angekündigt.