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Seenotrettung: EU-Kommission ruft zur Geschlossenheit auf - Migranten warten

Seenotrettung: EU-Kommission ruft zur Geschlossenheit auf - Migranten warten
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Zwei Wochen schon warten die verbleibenden 134 aus Seenot geretteten Migranten auf dem Rettungsschiff "Open Arms" darauf, an Land gelassen zu werden. Und es dauert immer länger ...

Nur wenige der Geretteten wurden aus gesundheitlichen Gründen nach Malta und Italien gebracht.

"Es ist unhaltbar, dass Menschen tage- und wochenlang auf See festsitzen."

Zuletzt hatten sich sechs europäische Staaten bereit erklärt, die Menschen aufzunehmen. Die EU-Kommission drängt darauf, dass auch die anderen Staaten sich engagieren. Vanessa Mock, die Sprecherin der Kommission sagt:

"Es ist unhaltbar, dass Menschen tage- und wochenlang auf See festsitzen. Einmal mehr werden wir daran erinnert, dass verlässliche und dauerhafte Lösungen im Mittelmeer dringend nötig sind, um sicherzustellen, dass Menschen schnell und sicher von Bord gehen können, und die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Dies liegt nicht in der Verantwortung eines oder mehrerer Mitgliedstaaten, sondern ganz Europas ist verantwortlich."

Über 350 Flüchtlinge auf der "Ocean Viking"

Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte der "Open Arms" die Einfahrt in die Territorialgewässer des Landes verboten. Dieses Verbot wurde aber von einem Verwaltungsgericht in Rom aufgehoben.

Unweit der "Open Arms": ein anderes Schiff, eine ähnliche Geschichte. Über 350 Flüchtlinge warten zwischen Malta und Italien auf dem Rettungsschiff "Ocean Viking" auf Erlaubnis, in Europa anzulegen.

Nick Romaniuk, Crew-Mitglied der "Ocean Viking" erzählt:

"Auf ihrer ersten Flucht an Land haben sie schreckliche Dinge durchgemacht. Und ihre Zeit in Libyen ... - wir hören von dort grauenhafte Geschichten über menschliches Leid. Deshalb müssen die Menschen so schnell wie möglich von Bord."