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"Open Arms" und "Ocean Viking" liegen weiter im Mittelmeer fest

"Open Arms" und "Ocean Viking" liegen weiter im Mittelmeer fest
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121 Migranten an Bord der Open Arms

Das Schiff der spanischen NGO Proactiva Open Arms wartet weiter im Mittelmeer darauf, einen europäischen Hafen anfahren zu können. An Bord sind 121 Migranten.

Der Präsident des Europaparlaments, David Maria Sassoli, schickte indes einen dringenden Appell an Kommissionschef Jean-Claude Juncker, in dem er darauf dringt, den Menschen an Bord schnell zu helfen. "Die Situation ist ernst und erfordert unverzügliches Handeln", heißt es in dem Brief.

Das Schiff befindet sich vor der italienischen Insel Lampedusa. Einsatzleiterin Anabel Montes forderte die Politik erneut auf, die Häfen zu öffnen.

"Angst und Nervosität steigen, je mehr Zeit verstreicht. Wir wollen nicht an den Punkt gelangen, an dem die Lage außer Kontrolle gerät. Politik darf nicht wichtiger sein als Menschen. Deshalb weisen wir noch einmal auf die Dringlichkeit hin, einen sicheren Hafen anfahren zu können, wie es internationalen Abkommen entspricht."

Italiens evangelische Kirchen würden Migranten aufnehmen

Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte gedroht, das Schiff zu beschlagnahmen, sollte es in italienische Gewässer fahren. In Italien können mittlerweile zudem hohe Geldstrafen verhängt werden, wenn Schiffe unerlaubt in die Hoheitsgewässer fahren.

Die evangelischen Kirchen in Italien erklärten sich derweil zur Aufnahme bereit und teilte dies Salvini mit.

Ocean Viking kann nicht tanken

Unterdessen warten die Organisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen darauf, ihr Schiff, die Ocean Viking, betanken zu können. Das sollte eigentlich in Malta passieren, die Behörden haben aber bisher keine Erlaubnis dazu erteilt.

In Spanien sind derweil 15 Migranten an Bord eines kleinen Boots angelandet. Im Internet wurde dieses Video verbreitet, auf dem die Ankunft bei Cadiz zu sehen ist, ebenso der Hubschrauber der Polizei.

Die Polizei nahm die illegalen Migranten fest, den Berichten zufolge handelt es sich um Marokkaner.