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Gran Canaria: Waldbrand lässt leicht nach

Gran Canaria: Waldbrand lässt leicht nach
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Der verheerende Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria hat sich leicht abgeschwächt.

9000 Menschen sind seit Ausbruch des Feuers am Samstag in Sicherheit gebracht worden. Es ist schwerste Brand, der Spanien in den letzten sechs Jahren heimgesucht hat. Das Lauffeuer hat sich auf einer Fläche von 10.000 Hektar ausgebreitet und geht im berühmten Naturpark Tamadaba im Nordosten der Insel ungezähmt weiter.

Hunderte Feuerwehrmänner und Helfer sind weiterhin im Einsatz. Es wird erwartet, dass heute zusätzlich zu den 16 Flugzeugen Militärmaschinen eingesetzt werden, um den Brand in Griff zu bekommen. Etwa 20 Straßen sind wegen des Brandes gesperrt.

Die Behörden gehen von Brandstiftung aus

Das Feuer war am Wochenende im Inselinneren nahe des Ortes Valleseco südwestlich der Hauptstadt Las Palmas ausgebrochen und hatte sich bei hohen Temperaturen und starkem Wind schnell ausgebreitet. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus.

Dutzende von Menschen mussten im Sportzentrum der Gemeinde Agaete übernachten. Ein Helfer erzählt:

"Wir helfen, wo wir können, machen Essen, putzen, was immer nötig ist."

Bereits vor einer guten Woche hatte es in der gleichen Region einen schweren Brand gegeben. Dabei waren 1500 Hektar Wald verbrannt.