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EU nimmt Europas Hybrid-Bedrohung sehr ernst

EU nimmt Europas Hybrid-Bedrohung sehr ernst
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Europa wird heute nicht von einer Armee bedroht, sondern von subtileren Kräften.

Deren Schlachtfelder: Cyberspace, gezielte Desinformation, angreifbare Infrastruktur und Terrorismus.

In der Europäischen Union nimmt man diese neue Art der Bedrohung sehr ernst.

Es müsse vor allem ein größeres Bewusstsein für diese Gefahrensituation geschaffen werden, meint eine Sprecherin der EU-Kommission.

Darauf müsse man vorbereitet sein und Abwehrmechanismen entwickeln.

EU-Experten verweisen auf die Ereignisse auf der Krim 2014 als ein Beispiel für eine Hybrid-Bedrohung.

Vor der eigentlichen Annektierung der Region sah man auf den Straße bewaffnete Soldaten ohne russische Abzeichen. Psychologische Einschüchterung.

Was viele in Europa fürchteten, seien keine Operationen wie auf der Krim, sondern Manipulationen im Hintergrund, meint der Experte Gustav Gressel vom European Council on Foreign Relations.

In Finnland etwa seien Immobilien von privaten Unternehmen gekauft worden, die zunächst nicht bekannte Verbindungen zum Kreml gehabt hätten.

Frage: Wie ernst solle die EU diese Bedrohung nehmen?

Diejenigen, die Europa Schaden zufügen wollten, machten sich die Vorteile des Binnenmarktes und des Schengen-Raums zunutze.

Scheinfirmen könnten sich frei bewegen und damit nach Gutdünken handeln.

Gressel rät den Mitgliedsstaaten zu einem größeren Austausch von Geheimdiensterkenntnissen.

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