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Judo: Viertes WM-Gold für Agbegnenou

Judo: Viertes WM-Gold für Agbegnenou
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Am vierten Tag der Judo Weltmeisterschaften in Tokio sorgten besonders die Athleten aus Israel und Frankreich für Schlagzeilen. Sagi Muki wurde bereits zwei Mal Europameister, und dieses Mal sollte es auch mit dem WM-Gold endlich klappen.

Er zeigte sich in bestechender Form, räumte seine Konkurrenten Runde für Runde aus dem Weg und stand im Finale schließlich dem Belgier Matthias Casse gegenüber.

Bedeutender Tag für das Judo in Israel

Dann schlug die Stunde des Israeli. Muki war zu stark für Casse, konterte dessen Wurf gekonnt und machte mit einem perfekt getimten Seoi Nage alles klar. Das rasante Match war der Höhepunkt einer starken Vorstellung von Muki, der Geschichte schreibt als erster männlicher Weltmeister seines Landes. Ein bedeutender Moment auch für Judo in Israel, wie Muki im Interview zugab.

"Israel hatte bisher noch keinen Weltmeister aus dem Herrenteam. Mein Coach holte hier in Tokio 1995 die Silbermedaille. Ich bin so froh, dass ich es geschafft habe und jetzt Weltmeister bin. Es ist es nicht nur für mich ein besonderer Moment, sondern auch für mein Land. Und ich bin froh, dass ich das erreicht habe."

Viertes WM-Gold für Agbegnenou

Bei den Frauen schrieb die Französin Clarisse Agbegnenou Geschichte, nicht durch ihren ersten WM-Titel, sondern durch ihren vierten! Häufiger hat keine Frau WM-Gold geholt. Das Finale war eine Wiederholung des Vorjahres, und auch dieses Mal hatte Tashiro Miku aus Japan das Nachsehen. Sichtlich gerührt umarmten sich die beiden Kontrahentinnen zum Schluss des Duells.

Agbegnenou zeigte sich anschließend überglücklich:

"Es ist verrückt, ich kann es gar nicht fassen. Ich freue mich so über diesen Tag. Denn wenn du mich so kämpfen siehst, denkst du, dass es einfach ist, aber mental ist es nicht einfach. Und ich wusste, dass das Halbfinale und das Finale schwieriger werden und ich habe versucht etwas Kraft dafür zu sparen. Aber das Finale war wirklich verrückt und ich bin froh, gegen Tashiro Miku gekämpft zu haben. Denn sie ist wirklich die beste Gegnerin. Ich möchte mich bei ihr bedanken. "

Unser Wurf des Tages kommt von Saied Molaei, der mit seinem Markenzeichen - einem Kata Guruma - für Aufsehen sorgte.