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Spannende Wissenschaft aus dem Weltall

Spannende Wissenschaft aus dem Weltall
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ESA/NASA
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Die Mondlandung jährt sich dieses Jahr zum 50. Mal: Am 20. Juli 1969 haben die US-Astronauten Neil Armstrong, Michael Collins und Buzz Aldrin als erste Menschen einen Fuß auf den Mond gesetzt. Um dieses historische Ereignis zu würdigen, wird die nächste Mission ins All am 50. Jahrestag von Apollo 11 stattfinden. Mit dabei ist der Italiener und ESA-Astronaut Luca Parmitano. Für ihn ist es die zweite Reise auf die Internationale Raumstation ISS. Parmitano ist seit Oktober der erste Italiener und erst der dritte Europäer sein, der die ISS kommandiert.

Für euronews berichtet Luca Parmitano regelmäßig über den Alltag im All: Seine Mission geht bereits in den dritten Monat:

"Wir haben eine Menge interessante und spannende wissenschaftliche Experimente hier auf der Internationalen Raumstation ausgeführt", so der Italiener. _"Eines davon will ich Ihnen erklären: 'fluid shift', dabei geht es um Flüssigkeitsverschiebung. Was wir über den menschlichen Körper in der Schwerelosigkeit wissen, ist, dass unser Blut und alle Flüssigkeiten in unserem Körper dazu neigen, in den Oberkörper zu fließen, weil sich die Pumptätigkeit des Herzens in der Schwerelosigkeit von der auf der Erde unterscheidet.

Diese Flüssigkeitsverschiebung hat viele Konsequenzen. Sie erhöht den Augendruck und möglicherweise den Schädeldruck, sie verändert unser kardiovaskuläres Verhalten. Mit unserer Studie versuchen wir also herauszufinden, welche Veränderungen in unserem Körper stattfinden und wie man sie messen kann.

Dazu mache ich ein persönliches Experiment an mir selbst, dabei geht es um vaskuläres Altern. Wenn wir nach einer längeren Zeit im Weltraum wieder zur Erde zurückkehren, ist unser Herz-Kreislauf-System in einer Weise gealtert, die anders ist als auf der Erde. Wir wissen nicht, woran das liegt, es könnte an der Ernährung liegen, es könnte unsere Leistung sein, die im Weltraum anders ist, wenn wir uns bewegen oder Sport machen. Mit dieser Studie versuchen wir, herauszufinden, woran es liegt."

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).