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Zehntausende fordern in Moskau die Freilassung von politischen Gefangenen

Zehntausende fordern in Moskau die Freilassung von politischen Gefangenen
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Mehr als 20 000 Menschen haben in der russischen Hauptstadt Moskau für die Freilassung politischer Gefangener demonstriert.

Kremlkritiker Alexej Nawalny, der führende Kopf der liberalen Opposition, erklärte bei der Kundgebung, "die Amtszeit von Präsident Wladimir Putin werde für immer in Verbindung mit solchen unrechtmäßigen Inhaftierungen gebracht. Menschen unter Druck zu setzen, diene dazu, Putins Macht zu sichern".

"Die Zivilgesellschaft hat bereits dafür gesorgt, dass sechs Personen freigelassen wurden. Durch mehr öffentlichen Druck können auch andere freikommen".

"Ich bin nicht damit einverstanden, dass es möglich ist, jemanden unrechtmäßig inhaftieren zu lassen".

Seit Juli gibt es in Moskau immer wieder Proteste gegen den Ausschluss Dutzender prominenter Oppositioneller von der Wahl des Moskauer Stadtrats. Bei nicht genehmigten Aktionen nahm die Polizei Tausende Menschen in Gewahrsam.

Für Empörung sorgte zuletzt der Fall des Moskauer Schauspielers Pawel Ustinow, der dreieinhalb Jahre Straflager erhielt, weil er angeblich bei einem nicht genehmigten Protest demonstriert und einem Polizisten die Schulter verrenkt haben soll.

Er bestreitet die Vorwürfe. Ein Berufungsgericht will das an diesem Montag prüfen.