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Strache sagt der Politik Adieu

Strache sagt der Politik Adieu
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Der ehemalige österreichische Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz Christian Strache hat angekündigt, sich aus der Politik zurückzuziehen.

Strache erklärte er wolle künftig mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Sein Rückzug folgt aus dem Skandal um das so genannte Ibiza-Video. Darin hatte Strache einer angeblichen russichen Investorin Staatsaufträge für Wahlkampfhilfe in Aussicht gestellt. Der Skandal war das Ende der Koalition von FPÖ und ÖVP, am vergangenen Wochenende wurde neu gewählt.

Kommt noch der Parteiausschluss?

Mit seinem Schritt kam der ehemalige Vize-Regierungschef der Suspendierung durch seine Partei zuvor, die am Abend erfolgte. FPÖ-Parteichef Norbert Hofer erklärte nach rund siebenstündigen Gremiensitzungen, sollten sich die Vorwürfe gegen Strache erhärten, sei auch ein späterer Parteiausschluss möglich.

Van der Bellen stellt Klimaschutz in den Fokus

Bundespräsident Alexander van der Bellen beauftragte am Dienstag eine Übergangsregierung mit den Amtsgeschäften, bis die neue Regierung im Amt ist. Das grüne Staatsoberhaupt betonte dabei, dass der Klimaschutz künftig eine wichtige Rolle spielen müsse. Die Grünen hatten bei der Wahl viele Stimmen hinzugewonnen und sind derzeit als Koalitionspartner der ÖVP im Gespräch.

In den kommenden Tagen will er sich mit Vertretern aller Parteien treffen und Ex-Kanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz mit der Regierungsbildung beauftragen. Die Konservativen hatte bei der Wahl mit großem Abstand die meisten Stimmen geholt. Nach einer ÖVP-Vorstandsitzung betonte Generalsekretär Karl Nehammer, man wolle mit allen Parteien über ein Regierungsbündnis verhandeln.