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Wütende Proteste: Metro in Honkong bleibt geschlossen

Eigentlich waren für dieses erste Oktober-Wochenende kaum Proteste geplant, doch nachdem die Regierung von Hongkong ein Vermummungsverbot in Kraft gesetzt hat, wurde mit weiteren Ausschreitungen gerechnet. Und die U-Bahn von Hongkong bleibt geschlossen.

Das Vermummungsverbot stützt sich auf ein Gesetz "für Notfälle und bei öffentlicher Gefahr", das die britischen Kolonialherren 1922 erlassen hatten. Dieses erlaubt auch andere Notfallpläne - ausdrücklich genannt werden unter anderem Zensur, erleichterte Festnahmen und Haftstrafen, Hausdurchsuchungen, Beschlagnahme und die Unterbrechung von Kommunikationsnetzwerken.

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage wurde ein junger Mann von einem Polizisten angeschossen, wie Medien berichteten. Während es zunächst geheißen hatte, der Polizist sei nicht im Dienst gewesen, teilte die Polizei mit, dass ein Beamter in Zivil «einen Schuss in Selbstverteidigung» abgegeben habe, weil sein Leben ernsthaft bedroht gewesen sei. Er sei von einer «großen Gruppe von Aufrührern» angegriffen worden.

In einem Video in sozialen Netzwerken war zu sehen, wie der Polizist verprügelt wurde. Dann wurde ein Brandsatz auf ihn geworfen, der ihn kurz in Flammen hüllte. Doch konnte er dem Feuer entkommen. Ihm entglitt die Waffe. Doch konnte er sie vom Boden zurückholen, bevor ein Demonstrant sie aufgreifen konnte. Er verlor aber sein Magazin. Als der Beamte im Gesicht blutend versuchte, über das Handy Hilfe zu rufen, landete ein weiterer Brandsatz brennend vor seinen Füßen.

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