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Nach Klatsche: Wird Thierry Breton (64) Frankreichs EU-Kommissar?

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Von Euronews mit dpa
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Die Presse schreibt von "Macrons Plan B".

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Die Zeitung LE PARISIEN titelt "Macrons Plan B". Statt der in Brüssel durchgefallenen Sylvie Goulard soll der ehemalige Finanzminister und aktuelle Chef eines IT-Unternehmens, Thierry Breton (64), Frankreichs neuer EU-Kommissar werden.

Der französische Präsident habe diesen Vorschlag der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterbreitet, heißt es aus dem Elysée-Palast. Offiziell vorgeschlagen wird Breton wohl erst, wenn von der Leyen zustimmt.

Breton ist seit 2009 der Geschäftsführer des IT-Dienstleisters Atos. Von 2002 bis 2005 leitete er den französischen Telekommunikationsriesen France Télécom. Von 2005 bis 2007 war er unter Jacques Chirac Wirtschaftsminister, Staatspräsident.

Breton lehrte an zahlreichen Universitäten, unter anderem an der Harvard Business School.

Allerdings ist auch Thierry Breton nicht unangefochten. Die französische Anti-Korruptions-Gruppe "Anticor" meint, gegen Macrons Vorschlag könnte Kritik wegen Interessenskonflikten vorgebracht werden.

Macrons eigentliche Kandidatin Sylvie Goulard war vom zuständigen EU-Ausschuss wegen Vorwürfen der Scheinbeschäftigung während ihrer Zeit als EU-Abgeordnete, mehrheitlich abgelehnt worden.

Kritik kommt auch von linken PolitikerInnen, die Breton als Vertreter des Großkapitals ansehen.

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