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"7 Tage - 7 Orte": Festivalwoche zum Mauerfall vor 30 Jahren

"7 Tage - 7 Orte": Festivalwoche zum Mauerfall vor 30 Jahren
Copyright  ©Kulturprojekte Berlin, Foto_Alexander RentschAlexander Rentsch
Copyright  ©Kulturprojekte Berlin, Foto_Alexander Rentsch
Von Anja Bencze mit dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Hauptstadt erinnert mit einer Festivalwoche an den Fall der Mauer vor 30 Jahren. Den Auftakt dazu gibt am Montag Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) auf dem Alexanderplatz. Hier ein Blick auf das Pigramm @mauerfall30:

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Ein 150 Meter langer Regenbogenteppich schwebt vor dem Brandenburger Tor, bestehend aus 100.000 Bändern. 30.000 davon sind mit Botschaften beschriftet. Ein Gemeinschaftsprojekt, wie der US-amerikanische Künstler Patrick Shearn betont. "Visions in Motion" heißt die Installation und ist eines der vielen Highlights der Festivalwoche zur Erinnerung an den Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren.

Unter dem Motto "7 Tage - 7 Orte" sind bis zum 9. November an Originalschausplätzem der friedlichen Revolution Lesungen, Installationen, Zeitzeugen-Gespräche, Info-Pavillons, Filme und Ausstellungen geplant.

Insgesamt mehr als 200 Veranstaltungen, Sechs der sieben Originalschauplätze werden an jedem Tag der Festivalwoche nach Anbruch der Dunkelheit bis spät in die Nacht multimedial inszeniert und erfahrbar gemacht.

© Kulturprojekte Berlin GmbH/Alexander RentschAlexander Rentsch

"Route der Revolution"

Während der Festivalwoche können Interessierte in Berlin auf einer "Route der Revolution" in die Vergangenheit eintauchen oder an Diskussionen und Konzerten teilnehmen. Neben dem Alexanderplatz gehören dazu laut Kulturprojekte das Brandenburger Tor, die Gethsemanekirche und die frühere Stasi-Zentrale.

Auch der Kurfürstendamm im früheren West-Berlin zählt demnach zu den Revolutions-Orten. Der Boulevard sei erstes Ziel vieler Ostdeutscher gleich nach dem Mauerfall gewesen, hieß es. In der Gethsemanekirche trafen sich vor dem DDR-Ende Menschen zu Mahnwachen und Konzerten.

© Kulturprojekte Berlin GmbH/Alexander RentschAlexander Rentsch

Entwickelt wurde auch eine App, die einen dreidimensionalen Eindruck der einst knapp 160 Kilometer langen Berliner Grenze zwischen Ost-West vermittelt. Die Kosten des Jubiläumsprogramms hat der Senat mit rund zehn Millionen Euro veranschlagt.

Höhepunkt der Woche wird dann am Abend des 9. November eine große Bühnenshow am Brandenburger Tor sein.

Weitere Infos zu den Veranstaltungenfinden Sie unter mauerfall30.berlin

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