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Schweden: Nationaler Handlungsplan gegen das Bandenverbrechen

Schweden: Nationaler Handlungsplan gegen das Bandenverbrechen
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Nach den tödlichen Schüssen vom Samstag in Malmö hat die schwedische Polizei einen nationalen Handlungsplan aufgestellt, um das organisierte Verbrechen im Land zu bekämpfen. Es habe in letzter Zeit mehrere Vorfälle in der südschwedischen Stadt gegeben, hieß es seitens der Polizei. Erste Erfolge der jetzt eingeleiteten Gegenmaßnahmen („Unternehmen Raureif“) sollen in sechs Monaten spürbar sein, so die Polizei.

Am Samstag war in Malmö ein 15-Jähriger vor einem Lokal erschossen worden, ein weiterer Jugendlicher erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Kurz zuvor hatte sich eine Explosion ereignet. Die Polizei vermutet eine Auseinandersetzung im Bandenmilieu. In den vergangenen Jahren war es in Südschweden immer wieder zu Schießereien und Explosionen gekommen. Seit August gab es in der nahegelegenen dänischen Hauptstadt Kopenhagen ähnliche Vorfälle. Spuren führten nach Schweden. Die dänische Regierung entschied, über einen Zeitraum von sechs Monaten verstärkte Grenzkontrollen durchzuführen. Betroffen sind davon insbesonders die Öresundbrücke und Fährhäfen.

Der schwedische Regierungschef Stefan Löfven sagte, man werde den eingeschlagenen Weg des Ausbaus der Polizei fortsetzen und verwies darauf, dass seine Regierung Gesetzesverschärfungen durchgesetzt habe.

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