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Milliardär Bloomberg will gegen Trump gewinnen

Milliardär Bloomberg will gegen Trump gewinnen
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Von euronews mit dpa
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Erst hatte Michael Bloomberg eine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr ausgeschlossen. Nun will der Milliardär doch für die Demokraten ins Rennen gegen Donald Trump gehen.

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Der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg will US-Präsident Donald Trump bei der Wahl 2020 herausfordern. Der Demokrat schrieb auf seiner Webseite, Amerika könne sich vier weitere Jahre mit Präsident Trumps – so wörtlich - rücksichtslosem und unethischem Handeln nicht leisten. Trump stelle eine existenzielle Bedrohung für das Land und seine Werte dar.

Der 77-jährige Demokrat Bloomberg gilt als einer der reichsten Männer der Welt. Er könnte damit einen harten Wahlkampf länger finanziell gegen Trump durchhalten, der nach Angaben der Wahlkommission über 80 Millionen Dollar in seiner Wahlkampfkasse hat.

Bloomberg reiht sich extrem spät in ein übervolles Bewerberfeld bei den Demokraten ein. Obwohl bereits zahlreiche Parteikollegen ausgestiegen sind, bewerben sich noch immer fast 20 Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei. Die meisten von ihnen machen bereits seit Monaten Wahlkampf. Die Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im November 2020 endgültig bestimmen, beginnen Anfang Februar in Iowa.

Prominente Anwärter auf die Kandidatur der Demokraten hatten sich in den vergangenen Tagen angesichts der Spekulationen über seine Kandidatur bereits gegen Bloomberg in Stellung gebracht. Insbesondere die linken Senatoren Elizabeth Warren und Bernie Sanders, die in Umfragen bislang mit an der Spitze liegen und immer wieder Position gegen Superreiche beziehen, zielten auf Bloombergs Reichtum ab.

Sanders etwa sagte, man könne die Wahl nicht kaufen. Seine Kritiker werfen Bloomberg vor, bisweilen selbstherrlich zu sein. Zudem wird ihm angekreidet, als Bürgermeister in New York auf Polizei-Strategien gesetzt zu haben, die besonders Angehörige von Minderheiten - Schwarze und Latinos - zu Zielen machten. In diesen für Demokraten wichtigen Wählergruppen gilt er als wenig beliebt.

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