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Hubschrauberzusammenstoß in Mali - 13 französische Soldaten getötet

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Bei einem Einsatz gegen Dschihadisten in Mali sind 13 französische Soldaten getötet worden.

Offenbar kam es zu einem Hubschrauberunfall. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Paris sind ein Kampfhubschrauber von Typ "Tiger" und ein Hubschrauber vom Typ "Cougar" zusammengestoßen.

Im Rahmen der Operation "Barkhane" sind 4.500 französische Soldaten in dem nordafrikanischen Land stationiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron würdigte den Mut der Getöteten, sie seien für Frankreich gestorben.

Bei den Toten handelt es sich nach offiziellen Angaben um sechs Offiziere, sechs Unteroffiziere und einen Hauptgefreiten. Mit den 13 Toten erhöht sich die Zahl der Opfer der französischen Armee in Mali auf 38.

In den Staaten der Sahelzone, einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt, sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige gehören den Terrororganisationen Islamischer Staat und Al-Kaida an.

Zuletzt war Anfang November ein französischer Soldat in Mali durch einen Sprengsatz getötet worden. Der Mann war mit einem gepanzerten Fahrzeug unterwegs, als die Sprengfalle explodierte.

Der letzte tödliche Hubschrauberunfall der französischen Armee ereignete sich im Februar 2018 in der Nähe von St. Tropez. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben.

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