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70 Jahre NATO - das Bündnis öffnet seine Archive

70 Jahre NATO - das Bündnis öffnet seine Archive
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In dieser Woche feiern die Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten den 70. Geburtstag des Bündnisses.

Der Nordatlantik-Pakt war 1949 in Washington begründet worden.

Aus diesem Anlaß deklassifizierte die NATO zahlreiche Dokumentaraufnahmen, mit denen sie ihre eigene Geschichte erzählte.

Die NATO habe den Menschen klarmachen wollen, dass mit dieser Organisation Frieden und Wohlstand gesichert würden, so Greg Brockett vom Imperial War Museum in London. Vorbei die Konflikte der Vergangenheit.

Die NATO vereine unterschiedliche Kulturen und Nationalitäten, aber auch gemeinsame demokratische Werte.

Der Oberkommandierende der Alliierten im Zweiten Weltkrieg, Dwight Eisenhower, wurde erster NATO-Befehlshaber.

1953 zündete die Sowjetunion ihre erste Wasserstoffbombe - damit schloss sie militärtechnisch zu den USA auf

Zwei Jahre später gründete Moskau zusammen mit anderen kommunistischen Staaten Osteuropas den Warschauer Pakt.

Die Ost-West-Spannungen erreichten ihren Höhepunkt während der kubanischen Raketenkrise 1962 - es folgten Abrüstungsgespräche.

Diese hatten durchaus Erfolge aufzuweisen.

1968 ein Rückschlag: Moskau marschierte in die Tschechoslowakei ein.

Doch dem Prager Frühling folgte der friedliche Widerstand in Polen und schließlich der Fall des Kommunismus in Europa.

Viele Themen tauchten in den Archivaufnahmen immer wieder auf, so Brockett.

Dazu gehöre, dass in der NATO bei allen unterschiedlichen Ansichten ein großes Potenzial geschaffen wurde mit enormen Vorteilen für die Mitgliedsländer.

Das Jubiläum wird in London gefeiert, dem Ort des ersten NATO-Hauptquartiers.

Damit wird auch einer der großen Atlantiker seiner Zeit geehrt, Winston Churchill.

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