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Verlangsamtes Wirtschaftswachstum in der EU

Verlangsamtes Wirtschaftswachstum in der EU
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Die globalen Wirtschaftsaussichten sind instabil und laut der OECD gibt es zunehmend Aussichten, dass sich der Wirtschaftsabschwung verfestigt. 2019 war in fast allen Volkswirtschaften eine Verlangsamung zu beobachten und der Welthandel stagniert.

Kaum Wachstum für die Eurozone

Brüssel hat seine Wachstumsprognosen für die Eurozone auf den niedrigsten Stand seit dem Höhepunkt der Finanzkrise gesenkt und sieht für 2020 keine Verbesserung.

Handelspolitische Spannungen beeinträchtigen zunehmend das Vertrauen und die Investitionstätigkeit, was die politische Unsicherheit weiter erhöht und die Risikoeinschätzung an den Finanzmärkten belastet.

Die wirtschaftliche Unsicherheit ist in den vergangenen 18 Monaten seit Beginn der Handelsspannungen zwischen den USA und China im März 2018 weltweit zur größten Sorge der Unternehmen geworden. Aufgrund der zunehmenden Unberechenbarkeit der Handelspolitik dürfte sich diese hohe Unsicherheit noch über einen längeren Zeitraum bremsend auf die Wirtschaftstätigkeit wirken. Ein wachsender Anteil der Unternehmen zeigt sich zudem besorgt über eine schwache Nachfrage.

Exportnation Deutschland ist besonders stark betroffen

Diese Entwicklungen treffen Deutschland besonders stark. Bisher brummte der deutsche Exportmotor: Exporte machen fast die Hälfte der Wirtschaft aus mit Autos und Industriemaschinen an der Spitze.

Die deutsche Exportwachstum ist jedoch in den vergangenen zwei Jahren stark zurückgegangen. Man verzeichnet ein Rückgang der Nachfrage für ausländische Waren aus China, wegen der chinesischen Konjunkturabschwächung. Das Land ist ein wichtiger Handelspartner für Deutschland.

Und da Deutschland seine Lieferkette in Mittel- und Osteuropa erweitert hat, fangen Länder wie Ungarn, Slowakei und Polen ebenfalls an, die Abschwächung zu spüren, da der Abschwung die gesamte EU-Wirtschaft betrifft.

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