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5 Jahre danach: Gedenken an Opfer des Anschlags auf "Charlie Hebdo"

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5 Jahre danach: Gedenken an Opfer des Anschlags auf "Charlie Hebdo"
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Fünf Jahre nach dem tödlichen Angriff auf die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" haben PolitikerInnen, BürgerInnen und Angehörige in Paris der Opfer gedacht, darunter der damalige Präsident Francois Hollande, die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, Kulturministerin Nicole Belloubet sowie Innenminister Christophe Castaner.

Am ehemaligen Redaktionsgebäude wurde zudem ein nicht offizielles Straßenschild aufgehängt - der Ort wird so symbolisch zum "Platz der Meinungsfreiheit". Die Täter hatten geschrien, sie wollten den Propheten rächen, der wiederholt von "Charlie Hebdo" karikiert worden war.

"Ich war zu Hause und habe im Radio und Fernsehen gehört, was passierte und ich war außer mir", so eine Französin, die an der Gedenkzeremonie teilnahm. "Dann bin ich zum Marsch gegangen, wie alle Franzosen, denen Freiheit und die Trennung von Kirche und Staat am Herzen liegt."

Anschlagsserie dauerte drei Tage

"Der Kampf für das Recht auf freie Meinungsäußerung wurde im 16., im 17., 18., 19. und 20. Jahrhundert ausgetragen und er wird auch im 21. Jahrhundert geführt, weil es Menschen gibt, die dagegen vorgehen wollen", so ein Mann.

Zudem gab es Kranzniedelegungen an einem Ort, an dem die Attentäter einen Polizisten erschossen hatten und vor dem koscheren Supermarkt, in dem zwei Tage später eine tödliche Geiselnahme stattfand. Am Mittwoch ist ein Gedenken für eine am 8. Januar 2015 getötete Polizistin geplant.

Insgesamt wurden bei der Anschlagsserie 17 Menschen getötet. Die Attentäter wurden von der Polizei erschossen.

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