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Atomabkommen: Iran übt scharfe Kritik an EU-Partnern

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Atomabkommen: Iran übt scharfe Kritik an EU-Partnern
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AFP
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Der Iran hat die die europäischen Partner im Atomabkommen scharf kritisiert. Mehrere EU-Staaten, darunter auch Deutschland, hatten entschieden, im Streit über das Abkommen ein Schlichtungsverfahren auszulösen.

Rouhani: "Wir wollen keinen Krieg"

Irans Präsident Hassan Rouhani betonte, dass Europa sich in dem Streit zurückhalten solle. Man wolle aber einen Konflikt vermeiden:

"Heute ist der amerikanische Soldat in Gefahr, morgen vielleicht der europäische. Wir wollen mehr Sicherheit und keine instabilen Verhältnisse in der Welt. Die Europäer sollen sich auf kluge Weise aus dieser Region zurückziehen, wir wollen keinen Krieg provozieren."

Die drei EU-Partner des Abkommens, Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen mit dem Schlichtungsverfahren das Atomabkommen retten - der Iran solle aber keine Atomwaffen entwickeln dürfen. Sanktionen gegen Teheran seien nicht vorgesehen.

Rouhani kritisierte, dass sich Europa gegenüber den USA zu sehr zurückhält:

"Als Trump aus dem Klimaabkommen ausgestiegen ist, was haben die Europäer getan? Als er mit der NATO brach, als er aus der Unesco und aus dem UN-Menschenrechtsrat austrat, was haben Sie getan?"

Mit dem Atomabkommen sollte Teheran an der Entwicklung von Kernwaffen gehindert werden. Es gesteht dem Iran jedoch ein ziviles Atomprogramm zu.

Gleichzeitig wurde zugesagt, die verhängten Wirtschaftssanktionen gegen das Land wieder aufzuheben.

Neben den EU-Staaten hatten den Vertrag die USA, China und Russland mit ausgehandelt.

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