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Weltwirtschaftsforum: Der lange Weg nach Davos

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Weltwirtschaftsforum: Der lange Weg nach Davos
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Der Klimaschutz ist DAS große Thema beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum. Doch wie kommt man umweltfreundlich nach Davos? Mit dem Zug. Und genau dafür haben sich die Verantwortlichen etwas ausgedacht. Ihr Versprechen: Teilnehmer, die aus Europa per Bahn anreisen, bekommen die Hälfte des Ticketpreises erstattet.

Elektro- und Hybridfahrzeuge im Einsatz

Jedes Jahr gibt es Berichte über eine Rekordzahl an Privatjets, die nach Davos und zu nahe gelegenen Flughäfen fliegen. Doch es scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen: 2019 nahm der private Flugverkehr im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent ab. 309 Flüge gab es nach Zürich und St. Gallen-Altenrhein. Dazu landeten rund 60 Präsidenten und Ministerpräsidenten mit ihren Militärflugzeugen an Stützpunkten.

Vor Ort sind dieses Jahr vor allem Elektro- und Hybridfahrzeuge unterwegs, um die Gäste von A nach B zu bringen.

Isabelle Kumar ist für Euronews in Davos dabei:

"Nach Davos zu kommen ist alles andere als leicht. Die Stadt ist eine der höchstgelegenen in Europa. Wenn man nicht Teil des Jetsets ist, der per Flieger anreist, ist der Weg nach oben auf den Berg ein langer. Denn Davos ist im wahrsten Sinne des Wortes die Endstation. Die Straße geht nicht weiter.

Der schweren Erreichbarkeit lässt sich auch etwas Gutes abgewinnen. Die Wirtschaftsvertreter kommen nicht einfach nur auf einen Sprung vorbei. Sie absolvieren viele Treffen. So, sagen sie, gleichen sie in gewisser Hinsicht die zurückgelegten Flugkilometer, wieder aus. Denn diese passen mit dem Klimaschutz, der dieses Jahr großgeschrieben wird, nicht wirklich zusammen.

Für uns Normalsterbliche geht es zuerst mit dem Flugzeug nach Zürich und von dort aus mit dem Zug drei Stunden durch eine recht malerische Landschaft nach Davos. Danach kann man sich in einem der bereitstehenden Gefährte blitzschnell vom Medien- zum Kongresszentrum bringen lassen."

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