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Matthias Mayer (29) König von Kitzbühel: "So eine Freude"

Matthias Mayer (29) König von Kitzbühel: "So eine Freude"
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Cal Sport Media via AP Images - ESPA Photo Agency
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Matthias Mayer konnte in Kitzbühel feiern. Er hat die legendäre Abfahrt auf der Streif als erster Österreicher seit Hannes Reichelt vor sechs Jahren gewonnen. Das Rekordpreisgeld lag an diesem Samstag bei 100 000 Euro.

Zeitgleich auf den zweiten Platz kamen Mayers Teamkollege Vincent Kriechmayr und der Schweizer Beat Feuz.

Olympiasieger Mayer ist nun wie Super-G-Sieger Kjetil Jansrud (Norwegen) einer von neun Skirennfahrern, die in Kitzbühel sowohl einen Sieg in der Abfahrt wie auch im Super-G verbuchen konnten. «Man trainiert ein Leben lang für so eine Sache und wenn es dann aufgeht... Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, ich habe gerade so eine Freude», kommentierte er in der ARD. 2017 hatte der 29-Jährige den Super-G auf der Streif gewonnen.

Bis in den späten Abend hinein feierten die Österreicher ihren Champion.

Auch der Kanzler gratuliert.

Für die Höhepunkte aus deutscher Sicht sorgten Neuzugang Romed Baumann auf Platz sieben und Andreas Sander als guter Elfter. Stürze mit schweren Verletzungen gab es in diesem Jahr trotz nicht optimaler Sicht bei wolkenverhangenem Himmel nicht bei dem von zahlreichen Prominenten besuchten Spektakel in Tirol.

Baumann gelang in seiner alten Heimat Österreich dabei das mit Abstand beste Ergebnis seit seinem Nationenwechsel vor der Saison. «Vor diesem Publikum mein bestes Saisonergebnis einzufahren, ist ein Riesending», sagte er der ARD. Bei der vierten Zwischenzeit war er sogar auf Rang zwei gelegen. Am Morgen sei er von Fans wegen des Wechsels ins Land seiner Frau beschimpft und beleidigt worden, «das hat mich so angespornt», berichtete er.

Die beiden deutschen Hauptdarsteller aus den vergangenen Jahren kamen wie schon im Super-G tags zuvor dagegen überhaupt nicht zurecht. Dreßen rutschte vor dem Steilhang viel zu tief und probierte danach mit viel Risiko, den Fehler auszubügeln. «Klar bin ich sauer. Fehler sollen einfach nicht passieren, deswegen trainieren wir viel», sagte er. «Wenn du da vorne mitfahren willst gegen einen Beat oder Mothl oder Vince, dann musst du halt einfach alles riskieren. Entweder es geht auf oder nicht. Heute ist es nicht aufgegangen.»

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