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Griechenland zahlt 2000 Euro pro Kind

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Griechenland zahlt 2000 Euro pro Kind
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Mehr Kinder für Griechenland – das wünscht sich die griechische Regierung. Künftig bekommen Mütter 2000 Euro für die Geburt jedes Kindes. Iro Tsirigou und ihr Ehemann erwarten gerade ihr erstes Kind.

"Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der vergangenen Jahre haben die Entscheidung vieler Paare, eine Familie zu gründen, beeinflusst. Wir haben uns auch Gedanken darüber gemacht. Die staatliche Hilfe ist sehr wichtig für junge Paare, weil die Kosten mit 5000 bis 10000 Euro sehr hoch sind."

Bisher gehen Statistiker davon aus, dass die Bevölkerung Griechenlands in den nächsten 30 Jahren stark zurückgehen wird. Das Land bekommt außerdem mehr und mehr Probleme mit Überalterung. Die Regierung versucht, die Probleme über einen Ausbau des Sozialsystems abzumildern, zum Beispiel durch eine Modernisierung der Kinderbetreuung.

"Wir respektieren die Entscheidung von Frauen, daheim zu bleiben und ihre Kinder großzuziehen", sagt die stellvertretende Sozialministerin Domna Michailidou, "aber wenn sie wieder zurück in die Arbeit wollen, müssen wir sicherstellen, dass sie keine Nachteile im Vergleich zu Männern haben. Der Zugang zu Kinderbetreuung ist ein ausgezeichnetes Mittel dafür. Unser Ziel ist, dass eine Mutter weiß, sie kann ihr Kind ohne große Kosten in die Obhut einer Einrichtung geben, die allen Anforderungen an den Schutz des Kindeswohls genügt, und dass sie sich sicher sein kann, dass das Kind seine Fähigkeiten angemessen entfalten kann."

Bei der Früherziehung von Kindern gibt es offenbar großen Nachholbedarf in Griechenland. Während im europäischen Vergleich ein Viertel der Kleinkinder zwischen einem halben Jahr und zwei Jahren eine solche Betreuung genießen, sind es in Griechenland nur 13 Prozent.

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