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Spanien: Bauern demonstrieren gegen niedrige Preise

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Spanien: Bauern demonstrieren gegen niedrige Preise
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In Spanien haben Tausende Landwirte gegen zu niedrige Preise für ihre Produkte protestiert.

In vielen Regionen des Landes blockierten die Bauern mit ihren Traktoren Straßen und Autobahnen. Die Demonstranten sprechen vor einer existenzbedrohenden Krise des Agrarsektors.

"Unmöglich, damit voranzukommen"

"Die Preise decken nicht einmal die Kosten. Es ist unmöglich, damit voranzukommen", sagt ein Landwirt. Ein anderer klagt, dass die Bauern überfordert seien. Man wolle, dass die Regierung und die Gesellschaft sie unterstützen, damit man mit dem, was man habe, weiterarbeiten könne.

Die Proteste wurden vom Kleibauernverband UPA und anderen Gruppen organisiert. Laut Aussage des Verbandes gibt es einige wenige Supermarkt-Ketten, die die Preise kontrollieren und niedrig halten würden.

Francisco Moscoso, Verband der Kleinbauern in Malaga, übt scharfe Kritik:

Die Preise sind niedriger als die Produktionskosten. Das können wir nicht mehr hinnehmen. Es stimmt, dass die Situation nicht erst seit gestern so ist. Die aktuelle Regierung ist dafür nicht verantwortlich. Wir leiden darunter schon seit 50, 60 Jahren.

Antonio Rodriguez, Verband der Landwirte und Viehzüchter in Malaga, fordert "Würde, eine seriöse und starke Regierung und eine Gesellschaft, die in dieser Hinsicht mit anpackt".

Schon in den vergangenen Wochen kam es zu Protesten von Bauern in Spanien. Das Land ist eines der größten landwirtschaftlichen Produzenten Westeuropas. Die Agrar- und Viehwirtschaft in Spanien beschäftigte zuletzt nach amtlichen Angaben etwa 800.000 Menschen, die auch viele Nahrungsmittel für den deutschen Markt produzieren.

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