Griechisch-türkische Grenze: "Die Stimmung ist aufgeheizt"

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Ankara macht den Weg nach Europa für Flüchtlinge frei. An der Grenze zu Griechenland kommt es zu Gewalt, berichtet Euronews-Korrespondent Apostolos Staikos.

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In der Türkei machen sich viele Migranten auf in Richtung griechischer Grenze, nachdem Ankara den Weg nach Europa frei gemacht hat. Doch an den Grenzposten stehen ihnen Polizei und Militär gegenüber. Griechenland lässt die Grenze streng überwachen.

Euronews-Korrespondent Apostolos Staikos berichtet von der Lage vor Ort: "Wir sind an der griechisch-türkischen Grenze, am Grenzposten in Kastanies. 500 Meter hinter mir haben sich circa 1000 bis 1200 Flüchtlinge und Migranten versammelt. Sie versuchen, nach Griechenland und damit in die Europäische Union zu gelangen. Wir können ihre Stimmen, ihre Rufe bis hier her hören. Sie fordern, nach Griechenland einreisen zu dürfen. 

Man hört auch immer wieder Explosionen und sieht Rauch, wahrscheinlich ist das auch Tränengas. Denn es kommt offenbar teils zu Zusammenstößen mit Polizisten, die an die Grenze geschickt wurden. Auch Soldaten sind im Einsatz. Die Stimmung ist aufgeheizt, wie man hören kann.

Die griechischen Behörden haben bereits klargestellt, dass sie keine illegalen Grenzübertritte dulden werden. Athen hat die Europäische Union über die Situation informiert. Bisher konnte unser Team nicht näher ans Geschehen ran. Wir hoffen, dass uns die Behörden bald die Erlaubnis dazu geben, damit wir sehen können, was dort genau passiert."

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