Eilmeldung
This content is not available in your region

South Carolina: Biden siegt und warnt vor Sanders' "Revolution"

euronews_icons_loading
South Carolina: Biden siegt und warnt vor Sanders' "Revolution"
Copyright  أ ف ب
Schriftgrösse Aa Aa

Nach drei Niederlagen das Comeback: Joe Biden hat die vierte Vorwahl der US-Demokraten in South Carolina gewonnen - mit einem Kantersieg. Der frühere Vizepräsident holte knapp 50 Prozent der Stimmen.

"Super Tuesday" könnte Karten neu mischen

Es war Bidens erster Triumph und die letzte Vorwahl vor dem "Super Tuesday" am Dienstag. Dann wird in 14 Bundesstaaten gleichzeitig gewählt.

"Wir werden es schaffen, indem wir alle Amerikaner zusammenbringen - jeder Rasse, Ethnie, jedes Geschlechts, in jeder finanziellen Lage, Demokraten, Republikaner, Unabhängige, so wie wir es hier in South Carolina gemacht haben", sagte Biden, der als Hoffnungsträger der Moderaten in den Wahlkampf ging.

Nach seinem enttäuschenden Abschneiden in den ersten drei Abstimmungen hätten Presse und Experten seine Kandidatur zu Unrecht für tot erklärt.

Seitenhieb auf Sanders

"Leute, groß gewinnen oder verlieren, darum geht es. Die meisten Amerikaner wollen nicht nur bloße Versprechen einer Revolution. Sie wollen mehr. Sie wollen Ergebnisse." Ein Seitenhieb auf seinen wichtigsten Konkurrenten Bernie Sanders, der das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur weiter anführt.

Biden hat seinen Mitbewerber wiederholt als "zu weit links" kritisiert. Als "selbsternannter demokratischer Sozialist" habe Sanders keine Chance gegen Donald Trump, so Biden vor dem Votum in South Carolina. Dort landete Sanders weit abgeschlagen auf Platz zwei.

Der Milliardär Tom Steyer wurde Dritter - und warf das Handtuch. Er sehe keinen Weg, wie er die Vorwahlen noch gewinnen könne. Damit hat sich das Feld der Demokraten auf sieben Bewerberinnen und Bewerber ausgedünnt.