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"Zu links": Moderate Demokraten schmieden Bündnis gegen Sanders

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"Zu links": Moderate Demokraten schmieden Bündnis gegen Sanders
Copyright  AP Photo   -   George Frey
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Für das Wahlkampf-Team von Amy Klobuchar heißt es Koffer packen. Die demokratische Senatorin hat sich aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur verabschiedet.

Rückenwind für Biden

Die gemäßigte Mitte-Politikerin unterstützt nun den früheren Vizepräsidenten Joe Biden – wie auch der Ex-Bürgermeister Pete Buttigieg, der sich ebenfalls aus dem Wahlkampf zurückgezogen hat und wie Klobuchar als Vertreter der politischen Mitte gilt.

Für die 59-Jährige aus Minnesota liefen die Vorwahlen eher enttäuschend – ihr bestes Ergebnis erzielte sie in New Hampshire – mit einem guten dritten Platz. Kurz vor dem „Super Tuesday“ zog sie nun die Konsequenzen aus ihrem schwachen Abschneiden.

Mit der Rückendeckung der beiden moderaten Demokraten geht Joe Biden gestärkt in den Superwahltag. Nach drei Niederlagen war dem 77-Jährigen am Wochenende das Comeback gelungen – mit einem deutlichen Sieg in South Carolina.

Bündnis gegen Sanders

Doch das Feld führt weiterhin sein Konkurrent Bernie Sanders, der in South Carolina Zweiter wurde. Seine Wahlversprechen: Mehr soziale Gerechtigkeit und eine Krankenkasse für alle.

"Es ist beschämend. Die USA sind das einzige mächtige Land der Welt, das nicht allen Bürgern eine Gesundheitsversorgung garantiert", so Sanders bei einer Wahlkampfveranstaltung vor dem "Super Tuesday", an dem in 14 Bundesstaaten gleichzeitig gewählt wird.

Biden, Klobuchar und Buttigieg kritisieren als Sanders „zu links“. Als „selbsternannter demokratischer Sozialist“ habe er keine Chance gegen Donald Trump.