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Nur 8,3 % in South Carolina: Buttigieg gibt auf

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Democratic presidential candidate and former South Bend, Ind., Mayor Pete Buttigieg ARCHIV
Democratic presidential candidate and former South Bend, Ind., Mayor Pete Buttigieg ARCHIV   -   Copyright  AP Photo/Mary Schwalm   -   Mary Schwalm
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Der Demokrat Pete Buttigieg hat im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur in den USA das Handtuch geworfen.

Buttigieg hatte vor einem Monat die Vorwahl im Staat Iowa überraschend für sich entschieden, fiel dann aber hinter Konkurrenten wie Bernie Sanders und Joe Biden zurück.

Nun verkündete der 38-Jährige in seinem Heimatort South Bend im Staat Indiana, er strebe die Kandidatur für die Wahl im kommenden November nicht mehr an: "Heute ist der Moment der Wahrheit. Ein Jahr lang habe ich überall Menschen getroffen, um jede Stimme geworben und jede Herausforderung angenommen. Die Wahrheit ist, dass der Weg für unsere Kandidatur, wenn nicht sogar für unsere Sache, zu einem Ende gekommen ist".

Zusammen werde man "diesen Präsidenten besiegen und ein neues Zeitalter beginnen," ergänzte Buttigieg über Twitter:

Aus der jüngsten Vorwahl der Demokraten am Samstag in South Carolina war Joe Biden als strahlender wie spektakulärer Sieger hervorgegangen.

Der wie Biden als moderat geltende Buttigieg landete mit 8,3 Prozent abgeschlagen auf Platz vier. Der ehemalige US-Vizepräsident kann nun am Super Tuesday auf Stimmen aus dem Buttigieg-Lagerr hoffen.

An diesem wichtigsten Vorwahltag der Demokraten wird in gleich 14 Staaten darüber abgestimmt, wer am 3. November den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump herausfordern soll. Euronews berichtet in der Nacht zu diesem Mittwoch live über die Vorwahlen.

Am Super Tuesday wird bei den Demokraten über 1344 Delegierte entscheiden. Das sind rund ein Drittel der Gesamtzahl Delegierten (3979).

Momentan Sanders vor Biden

Nach vier Vorwahlen liegt Bernie Sanders vor Biden und Buttigieg. Der große Unbekannte ist Multilmilliardär Michel Bloomberg, der erst am Super Tuesday in die Vorwahlen einsteigt. Der ehemalige New Yorker Bürgermeister hat laut US-Medien für 400 Millionen Dollar Wahlwerbespots im Fernsehen geschaltet, um seine Aufholjagd am Dienstag erfolgreich zu beginnen.

Ohne Buttigieg sind jetzt noch sechs Bewerberinnen und Bewerber der Demokraten am Start. Die Vorwahlen ziehen sich bis Juni hin. Die Entscheidung fällt auf einem Nominierungsparteitag im Juli.