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Wahlkampf in den USA: Demokratin Elizabeth Warren gibt auf

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Elizabeth Warren
Elizabeth Warren   -   Copyright  Patrick Semansky/AP
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UPDATE 16:55 Uhr

Senatorin Elizabeth Warren steigt nach dem für sie enttäuschenden Super Tuesday aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten aus.

Das teilte Warren jetzt mit. Die Vorwahlen der Demokraten wären damit endgültig ein Zweikampf zwischen dem linken Senator Bernie Sanders und dem Ex-Vizepräsidenten Joe Biden.

Warren war aussichtsreich in das Rennen ihrer Partei eingestiegen und hatte über längere Zeit in nationalen Umfragen unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern weit vorne gelegen. Doch in den ersten vier Vorwahlstaaten hatte sie nur schwach abgeschnitten und auch am «Super Tuesday» bei Abstimmungen in 14 Bundesstaaten enttäuscht.

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Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden verspricht, die Amerikaner nach seinem großen politischen Comeback zu vereinen. Nachdem er am "Super Tuesday" die Mehrheit der Stimmen gewonnen hat, ist er vorerst zum Spitzenkandidaten des Präsidentschaftswahlkampfes innerhalb der Demokratischen Partei geworden.

Dem ehemaligen Vizepräsidenten ist ein unverhofftes Comeback gelungen, er hat in 10 Bundesstaaten gewonnen, sein Rivale Bernie Sanders gewann in vier.

"Wir wollen alle Amerikaner zusammenbringen und das tun wir. Unabhängig von Ihrer Rasse, ihrem Geschlecht oder ob Sie eine Behinderung haben und ihrer ethnischen Zugehörigkeit. Das meine ich wirklich. Das ist es, was wir tun müssen, um zu gewinnen".

Bernie Sanders, hat das demokratische Establishment beschuldigt, sich zusammenzuschließen, um seine Bewerbung für die Präsidentschaftskandidatur zu vereiteln. Er und Biden werden sich nun wohl einen Wahlkampf liefern, der sich bis zum demokratischen Nationalkonvent im Juli hinziehen könnte.

"Joe Biden hat mit der afroamerikanischen Gemeinschaft sehr gut zusammen gearbeitet. Aber ich denke, wenn man sich Kalifornien anschaut, wenn man sich die Farbigen im Allgemeinen anschaut, Afroamerikaner, Latinos und Asiaten, dann haben wir ganz groß gewonnen".

Der frühere Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, hat seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur zurückgezogen.

"Wenn Sie sich erinnern, bin ich ins Rennen gegangen, um Donald Trump zu besiegen. Ich verlasse das Rennen aus dem gleichen Grund, um Donald Trump zu besiegen. Es wird schwieriger, dieses Ziel zu erreichen, wenn ich dabei bleibe".

Es bleibt abzuwarten, ob auch die Senatorin Elizabeth Warren ihre Kandidatur zurückziehen wird, da sie keine realistischen Aussichten mehr auf eine Nominierung hat.