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Geisterstadt Athen: „Die Leute spielen verrückt"

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Geisterstadt Athen: „Die Leute spielen verrückt"
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Ein Bummel in der Frühlingssonne oder ein Kaffee im Freien? Viele Griechen verzichten derzeit lieber darauf.

Amtlichen Angaben nach haben sich bisher 228 Menschen in Griechenland mit dem Coronavirus angesteckt, die meisten in Athen. Drei Todesopfer gibt es bislang zu beklagen.

euronews-Mitarbeiter Ioannis Karagiorgas berichtet: „Unter normalen Umständen wären dieses Café und andere in der Innenstadt von Athen gut besucht, denn es herrscht gutes Wetter und es ist Wochenende. Aber die Angst vor Covid-19 ist über die Menschen gekommen. Die Läden sind geschlossen, die Regierung will verhindern, dass sich das Coronavirus ausbreitet.“

„Wir haben keine Angst"

„Die Leute spielen verrückt", so ein Urlauber aus Brasilien. „Die Zahl, der Menschen, die daran sterben ist, sehr gering. 0,5 Prozent der Infizizerten, glaube ich. Ungefähr wie bei einer Grippe. Ich habe keine Angst“, sagt er.

„Die Lage ist furchtbar. Nirgendwo sind Kunden, die Leute sind ängstlich“, so ein Mann. Eine bulgarische Urlauberin meint: „Wie eine Geisterstadt. Wir haben keine Angst, die Leute drehen durch.“

„Wir wollen nicht den ganzen Tag lang drinnen sitzen, aber wir wollen Menschenansammlungen meiden“, sagt ein Grieche.

Einkaufszentren, Tavernen, Kneipen, Sehenswürdigkeiten, Schulen, Universitäten, Kinos, Theater - alles geschlossen. Die Ausnahme sind Lebensmittelläden.