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750 Milliarden Euro schwer: Das EZB-Notfallprogramm

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750 Milliarden Euro schwer: Das EZB-Notfallprogramm
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Die Europäische Zentralbank will die wirtschaflichen Folgen der Coronavirus-Pandemie mit erheblichen Anleihekäufen abfedern. Die EZB hat angekündigt, 750 Milliarden Euro für Staats- und Unternehmenspapiere aufzubringen.

Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, betonte, das Bekenntnis der EZB zum Euro kenne keine Grenzen. Man sei bereit alle Möglichkeiten auszuschöpfen, schrieb Lagarde.

Das Notfallprogramm werde Gültigkeit haben, bis man die Krise als überstanden ansehe, hieß es. Man sei entschlossen, in finanzieller Hinsicht Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Wirtschaft, Regierungen und Privatpersonen erlauben, die schwierige Lage zu überstehen.

Vor einer Woche hatte Lagarde vor allem noch die Staaten in die Pflicht genommen. Nun ließ die EZB-Präsidentin verlauten, außergewöhnliche Zeiten erforderten außergewöhnliche Taten.

Auch die britische Zentralbank hat gehandelt: Sie senkte zum zweiten Mal innerhalb von etwas mehr als einer Woche den Leitzins. Dieser liegt nun bei 0,1 Prozent und damit so niedrig wie noch nie.