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Frankreich verlängert Ausgangssperre bis 15. April

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Frankreich verlängert Ausgangssperre bis 15. April
Copyright  Christophe Ena/AP
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In Frankreich gilt seit anderthalb Wochen eine Ausgangssperre. Nun steht fest: Sie wird um weitere zwei Wochen verlängert.

Weitere Verlängerung möglich

Die Bevölkerung in Frankreich muss mindestens bis zum 15. April zu Hause bleiben, kündigte Premier Édouard Philippe nach einer Regierungssitzung unter Leitung von Präsident Emmanuel Macron am Freitag an.

„Es gelten dieselben Regeln wie sie derzeit in Kraft sind. Dieser Zeitraum kann selbstverständlich verlängert werden, wenn die Gesundheitslage dies verlangt“, so Philippe.

Rausgehen nur mit Bescheinigung

Seit anderthalb Wochen gelten in Frankreich strenge Regeln. Die Menschen dürfen das Haus nur mit schriftlicher Bescheinigung verlassen und nur, wenn es notwendig ist - das heißt fürs Einkaufen, in medizinischen Notfällen oder für die Arbeit. Dass diese nicht im zu Hause verrichtet werden kann, muss der Arbeitgeber schriftlich bestätigen.

Täglich ist zudem maximal eine Stunde Sport oder Gassi gehen im Radius von einem Kilometer zur Wohnung erlaubt. Ein Treffen mit Personen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, ist dabei verboten.

Die Einhaltung der Regeln wird von der Polizei regelmäßig kontrolliert. Die Beschränkungen sollten ursprünglich 15 Tage bis Ende März gelten - allerdings zeichnete sich bereits ab, dass die Maßnahmen verlängert werden.

Bereits 1700 Tote

Frankreich ist schwer getroffen von der Covid-19-Pandemie, bis Donnerstagabend sind rund 1700 Todesfälle verzeichnet worden. "Es ist klar, dass wir erst am Anfang dieser Epidemie-Welle stehen", betonte Premier Philippe.