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Klarer Himmel über Deutschland: 80 Prozent weniger Flugverkehr

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Klarer Himmel über Deutschland: 80 Prozent weniger Flugverkehr
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Die Ausbreitung des Coronavirus hat den Reiseverkehr fast vollkommen zum Erliegen gebracht. Still steht der Betrieb auf Flughäfen in Deutschland wie hier in Frankfurt und andernorts in Europa deshalb aber nicht. Es sind Frachter, die be- und entladen werden, die abheben und landen.

„Ende Januar/Anfang Februar hatten wir fünf wöchentliche Umläufe nach China mit unseren Frachtern“, so Andreas Pauker von Lufthansa. „Wir haben im Februar dreimal in Folge das Angebot ausgeweitet auf acht Frachterverbindungen pro Woche und werden jetzt in der nächsten Woche auf zehn wöchentliche Verbindungen weitererhöhen und nehmen da, wo es sinnvoll möglich ist, auch noch Kapazitäten hinzu von Passagiermaschinen, beispielsweise der Airbus A330 wird auch nur für den Frachteinsatz jetzt in Zukunft fliegen", so Pauker.

Nach Angaben der Flugsicherung ist der deutsche Luftraum normalerweise europaweit der verkehrsreichste. Derzeit ist die Lage sehr viel übersichtlicher.

Ute Otterbein von der Deutschen Flugsicherung erläutert: „Sie sehen auf diesem Bildschirm einen sehr verkehrsreichen Tag. So ist die Situation im deutschen Luftraum: Hier deutlich erkennbar Frankfurt, hier Berlin an einem Tag mit normalen Flugverkehr; rund 11 000 Flüge am Tag. Im Moment sieht die Situation ein bisschen anders aus. Hier sehen wir ein aktuelles Bild: Auch hier wieder Frankfurt und Berlin und die Grenzen von Deutschland zu erkennen. Das ist jetzt ein Verkehrsrückgang von rund 80 Prozent."

Auch auf dem Flughafen Wien stehen viele Maschinen still. Der Linienflugbetrieb von Austrian Airlines ruht vorerst bis zum 19. April. Sämtliche rund 7000 Beschäftigte befinden sich in Kurzarbeit.